DAX-Aufsichtsräte verdienen doppelt so viel wie vor zehn Jahren

Die Aufsichtsräte der im Deutschen Aktienindex (DAX) abgebildeten großen Konzerne haben einem Bericht zufolge binnen zehn Jahren ihre Vergütungen verdoppelt. Der Anstieg von 2005 bis 2015 betrage 98 Prozent, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch auf Grundlage einer eigenen Auswertung.

Im Durchschnitt bekam ein DAX-Aufsichtsrat für das vergangenen Jahr demnach 167.000 Euro, ein Aufsichtsratsvorsitzender 360.000 Euro.
Das meiste Geld floss dem Bericht zufolge 2015 an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, den aus Österreich stammenden Paul Achleitner - rund 808.000 Euro. Auf Platz zwei stand demnach Siemens-Aufseher Gerhard Cromme mit 608.000 Euro.
In der Analyse fehlen noch die jüngsten Bezüge der Volkswagen-Aufsichtsräte. Die Vergütung der Aufseher hängt laut "Handelsblatt" zu über 90 Prozent von einer Dividende auf die Stammaktie des Konzerns ab, die dieses Mal ausfallen könnte. Der Konzern veröffentlicht seinen Geschäftsbericht 2015 nach einer Verschiebung wegen des Abgasskandals erst in der kommenden Woche.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch