DAX-Aufsichtsräte verdienen doppelt so viel wie vor zehn Jahren

Die Aufsichtsräte der im Deutschen Aktienindex (DAX) abgebildeten großen Konzerne haben einem Bericht zufolge binnen zehn Jahren ihre Vergütungen verdoppelt. Der Anstieg von 2005 bis 2015 betrage 98 Prozent, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch auf Grundlage einer eigenen Auswertung.

Im Durchschnitt bekam ein DAX-Aufsichtsrat für das vergangenen Jahr demnach 167.000 Euro, ein Aufsichtsratsvorsitzender 360.000 Euro.
Das meiste Geld floss dem Bericht zufolge 2015 an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, den aus Österreich stammenden Paul Achleitner - rund 808.000 Euro. Auf Platz zwei stand demnach Siemens-Aufseher Gerhard Cromme mit 608.000 Euro.
In der Analyse fehlen noch die jüngsten Bezüge der Volkswagen-Aufsichtsräte. Die Vergütung der Aufseher hängt laut "Handelsblatt" zu über 90 Prozent von einer Dividende auf die Stammaktie des Konzerns ab, die dieses Mal ausfallen könnte. Der Konzern veröffentlicht seinen Geschäftsbericht 2015 nach einer Verschiebung wegen des Abgasskandals erst in der kommenden Woche.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest