Dax-Anleger warten auf Fed-Chefin Yellen

Auch am Mittwoch brauchen Europas Aktienanleger starke Nerven: Denn bis zum Nachmittag (16.00 Uhr MEZ) müssen sie warten, bis Fed-Chefin Janet Yellen vor dem Finanzdienstleistungs-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses zur Lage der US-Wirtschaft sprechen wird. Bis dahin dürfte der Dax kaum vom Fleck kommen. Die weltgrößte Volkswirtschaft läuft nicht so rund wie erhofft, fürchten viele Anleger. Daher rechnen sie kaum mehr mit einer Zinserhöhung im laufenden Jahr. Die Aussagen Yellens dürften daher genau auf entsprechende Signale abgeklopft werden.

Da auch in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft in China die Konjunktur stockt, zweifeln viele am Wachstumspotenzial der Weltwirtschaft. Dies hatte am Dienstag den Dax um 1,1 Prozent auf 8879,40 Punkte gedrückt und damit auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2014.

An der Wall Street hatten die Anleger am Dienstag ebenfalls überwiegend Aktien verkauft: Der Dow-Jones-Index und der S&P 500 verloren je etwa 0,1 Prozent und schlossen damit in etwa auf dem Niveau, das sie schon zum europäischen Handelsschluss erreicht hatten. In Japan ging es am Mittwoch um 2,3 Prozent bergab. Die chinesischen Börsen bleiben wegen des Neujahrsfestes in dieser Woche geschlossen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro