Davutoglu reichte Rücktritt als türkischer Ministerpräsident ein

Ankara (APA/dpa) - Nach der Wahl seines Nachfolgers bei einem AKP-Sonderparteitag hat der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wie erwartet seinen Rücktritt eingereicht. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe das Rücktrittsgesuch bei einem Treffen im Präsidentenpalast in Ankara am Sonntagabend angenommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Davutoglu bleibe bis zum Antritt seines Nachfolgers im Amt, so Erdogan. Davutoglus Nachfolger, der bisherige Verkehrsminister Binali Yildirim (60), war am Sonntag auf einem Sonderparteitag der Regierungspartei AKP in Ankara mit 100 Prozent der gültigen Delegiertenstimmen zum neuen Parteichef und künftigen Ministerpräsidenten gewählt worden. Yildirim ist ein treuer Gefolgsmann Erdogans.

Yildirim kündigte als oberste Priorität an, das von Erdogan geforderte Präsidialsystem in der Türkei einzuführen, um die "de-facto Situation zu legalisieren".

Davutoglu war vorgeworfen worden, die Einführung eines Präsidialsystems nicht engagiert genug voranzutreiben. Erdogan gratulierte Yildirim zur Wahl und bedankte sich bei Davutoglu für dessen Dienste.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro