Datenschutz-Grundverordnung führt zu deutlich mehr Beschwerden

Wien (APA) - Seit 25. Mai gilt EU-weit die Datenschutz-Grundverordnung, was in Österreich zu einem deutlichen Anstieg bei den Anfragen geführt hat. Strafen gab es bisher aber keine, berichtete "Ö1" am Mittwoch.

Seit der Einführung wurden über 200 Beschwerden eingebracht - im gesamten vergangenen Jahr waren es etwas mehr als 500. Eingebracht wurden auch 30 grenzüberschreitende Einwände.

Obwohl die Quantität deutlich gestiegen ist, hat sich an der Qualität der Anfragen kaum etwas geändert. Nach wie vor stehen fragwürdige Überwachungen, nicht gelöschte Daten und nicht erfüllte Auskunftsbegehren ganz oben auf der Beschwerdeliste, so die Datenschutzbehörde.

Andrea Jelinek, Leiterin der heimischen Datenschutzbehörde, führt den Anstieg unter anderem auf ein größeres Problembewusstsein in der Bevölkerung zurück. Die Beschwerden kämen in erste Linie von Privatpersonen und würden alle Branchen und Bereiche betreffen, etwa dass sich der Beschwerdeführer vom Nachbar überwacht fühlt.

Bisher wurden in zehn Fällen Bescheide erlassen, Strafe gab es aber noch keine.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht