Datenschutz-Grundverordnung führt zu deutlich mehr Beschwerden

Wien (APA) - Seit 25. Mai gilt EU-weit die Datenschutz-Grundverordnung, was in Österreich zu einem deutlichen Anstieg bei den Anfragen geführt hat. Strafen gab es bisher aber keine, berichtete "Ö1" am Mittwoch.

Seit der Einführung wurden über 200 Beschwerden eingebracht - im gesamten vergangenen Jahr waren es etwas mehr als 500. Eingebracht wurden auch 30 grenzüberschreitende Einwände.

Obwohl die Quantität deutlich gestiegen ist, hat sich an der Qualität der Anfragen kaum etwas geändert. Nach wie vor stehen fragwürdige Überwachungen, nicht gelöschte Daten und nicht erfüllte Auskunftsbegehren ganz oben auf der Beschwerdeliste, so die Datenschutzbehörde.

Andrea Jelinek, Leiterin der heimischen Datenschutzbehörde, führt den Anstieg unter anderem auf ein größeres Problembewusstsein in der Bevölkerung zurück. Die Beschwerden kämen in erste Linie von Privatpersonen und würden alle Branchen und Bereiche betreffen, etwa dass sich der Beschwerdeführer vom Nachbar überwacht fühlt.

Bisher wurden in zehn Fällen Bescheide erlassen, Strafe gab es aber noch keine.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los