Datenschutz-Grundverordnung führt zu deutlich mehr Beschwerden

Wien (APA) - Seit 25. Mai gilt EU-weit die Datenschutz-Grundverordnung, was in Österreich zu einem deutlichen Anstieg bei den Anfragen geführt hat. Strafen gab es bisher aber keine, berichtete "Ö1" am Mittwoch.

Seit der Einführung wurden über 200 Beschwerden eingebracht - im gesamten vergangenen Jahr waren es etwas mehr als 500. Eingebracht wurden auch 30 grenzüberschreitende Einwände.

Obwohl die Quantität deutlich gestiegen ist, hat sich an der Qualität der Anfragen kaum etwas geändert. Nach wie vor stehen fragwürdige Überwachungen, nicht gelöschte Daten und nicht erfüllte Auskunftsbegehren ganz oben auf der Beschwerdeliste, so die Datenschutzbehörde.

Andrea Jelinek, Leiterin der heimischen Datenschutzbehörde, führt den Anstieg unter anderem auf ein größeres Problembewusstsein in der Bevölkerung zurück. Die Beschwerden kämen in erste Linie von Privatpersonen und würden alle Branchen und Bereiche betreffen, etwa dass sich der Beschwerdeführer vom Nachbar überwacht fühlt.

Bisher wurden in zehn Fällen Bescheide erlassen, Strafe gab es aber noch keine.

Wien (APA) - Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.
 

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen

Wien/Neudörfl (APA) - Beim Büromöbelhersteller Neudoerfler werkt seit August ein neues Führungsteam. Heidi Adelwöhrer (48) hat die Unternehmensführung sowie den Finanzbereich über, Bernhardt Kronnerwetter (46) ist als COO für die Bereiche Produktion, Logistik sowie Customizing & Engineering zuständig.
 

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Neues Führungsteam bei Büromöbelhersteller Neudoerfler

London/Brüssel (APA/AFP) - Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Turbulenzen in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut für einen Verzicht auf den Brexit geworben. Auf diesen Fall sei die EU "am besten vorbereitet", sagte Tusk am Donnerstag in Brüssel.
 

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Brexit - Tusk: EU "am besten" auf Verzicht von Austritt vorbereitet