Datenschutz-Grundverordnung führt zu deutlich mehr Beschwerden

Wien (APA) - Seit 25. Mai gilt EU-weit die Datenschutz-Grundverordnung, was in Österreich zu einem deutlichen Anstieg bei den Anfragen geführt hat. Strafen gab es bisher aber keine, berichtete "Ö1" am Mittwoch.

Seit der Einführung wurden über 200 Beschwerden eingebracht - im gesamten vergangenen Jahr waren es etwas mehr als 500. Eingebracht wurden auch 30 grenzüberschreitende Einwände.

Obwohl die Quantität deutlich gestiegen ist, hat sich an der Qualität der Anfragen kaum etwas geändert. Nach wie vor stehen fragwürdige Überwachungen, nicht gelöschte Daten und nicht erfüllte Auskunftsbegehren ganz oben auf der Beschwerdeliste, so die Datenschutzbehörde.

Andrea Jelinek, Leiterin der heimischen Datenschutzbehörde, führt den Anstieg unter anderem auf ein größeres Problembewusstsein in der Bevölkerung zurück. Die Beschwerden kämen in erste Linie von Privatpersonen und würden alle Branchen und Bereiche betreffen, etwa dass sich der Beschwerdeführer vom Nachbar überwacht fühlt.

Bisher wurden in zehn Fällen Bescheide erlassen, Strafe gab es aber noch keine.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte