Datendiebstahl bei Home Depot - 56 Millionen Kunden betroffen

Boston/Chicago, 19. Sep (Reuters) - Bei dem im September aufgedeckten Hackerangriff auf die US-Baumarktkette Home Depot sind 56 Millionen Kundenkarten ausgespäht worden. Betroffen seien Daten von Kunden aus den USA und aus Kanada, teilte das weltgrößte Unternehmen der Branche am Donnerstag mit. Home Depot zufolge wurden die Sicherheitsvorkehrungen der Zahlungssysteme geknackt. Die Kosten im Zusammenhang mit dem Angriff bezifferte das Unternehmen auf zunächst 62 Millionen Dollar. Allerdings könne die Summe noch deutlich ansteigen, etwa im Zuge von Rechtsstreitigkeiten.

Damit hat der Datendiebstahl noch größere Ausmaße als der bei dem US-Einzelhändler Target vor knapp einem Jahr. Damals wurden mindestens 40 Millionen Zahlungskarten ausgespäht. In der Folge erlitt der Wal-Mart-Rivale einen Gewinneinbruch, weil viele verunsicherte Kunden dem Unternehmen den Rücken kehrten. Ein halbes Jahr später musste der Firmenchef seinen Posten räumen.

Als größter Cyber-Angriff gilt ein Daten-Diebstahl beim Software-Hersteller Adobe Systems im Oktober 2013. Dort hatten Hacker Zugriff auf rund 152 Millionen Nutzerdaten. Erst vor wenigen Monaten wurden beim Online-Händler Ebay 145 Millionen Datensätze ausgespäht.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro