Datendiebstahl bei Home Depot - 56 Millionen Kunden betroffen

Boston/Chicago, 19. Sep (Reuters) - Bei dem im September aufgedeckten Hackerangriff auf die US-Baumarktkette Home Depot sind 56 Millionen Kundenkarten ausgespäht worden. Betroffen seien Daten von Kunden aus den USA und aus Kanada, teilte das weltgrößte Unternehmen der Branche am Donnerstag mit. Home Depot zufolge wurden die Sicherheitsvorkehrungen der Zahlungssysteme geknackt. Die Kosten im Zusammenhang mit dem Angriff bezifferte das Unternehmen auf zunächst 62 Millionen Dollar. Allerdings könne die Summe noch deutlich ansteigen, etwa im Zuge von Rechtsstreitigkeiten.

Damit hat der Datendiebstahl noch größere Ausmaße als der bei dem US-Einzelhändler Target vor knapp einem Jahr. Damals wurden mindestens 40 Millionen Zahlungskarten ausgespäht. In der Folge erlitt der Wal-Mart-Rivale einen Gewinneinbruch, weil viele verunsicherte Kunden dem Unternehmen den Rücken kehrten. Ein halbes Jahr später musste der Firmenchef seinen Posten räumen.

Als größter Cyber-Angriff gilt ein Daten-Diebstahl beim Software-Hersteller Adobe Systems im Oktober 2013. Dort hatten Hacker Zugriff auf rund 152 Millionen Nutzerdaten. Erst vor wenigen Monaten wurden beim Online-Händler Ebay 145 Millionen Datensätze ausgespäht.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018