Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.

Um eine Reorganisation von Darwin Airlines zu gewährleisten, fehlten die Mittel, sagte die momentane kommissarische Leitung des Unternehmens. Ebenso fehlen die Mittel um den 250 Angestellten des Unternehmens, die seit Oktober ohne Lohn sind, noch einen Lohn zu bezahlen, wie die Gewerkschaft OCST auf Anfrage der sda sagte.

OCST, die Organisation der Beschäftigten am Flugplatz Lugano "ist perplex über die Entwicklung". Darwin Airline sei zum Spekulationsobjekt geworden. Obwohl die neuen Besitzer stets vollmundig eine "Neugeburt" versprochen hätten, sei in die Gesellschaft nicht investiert worden.

Die Flugzeuge der Tessiner Darwin Airline blieben seit Ende November am Boden. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat der Fluggesellschaft wegen Finanzierungsproblemen die Flugerlaubnis bis auf weiteres entzogen. Einen Tag nachdem die kriselnde Darwin Airline in Lugano TI die Nachlassstundung beantragt hatte, zog das BAZL der Airline wegen der finanziellen Situation den Stecker für gewerbsmäßige Linienflüge.

Betroffen ist die Strecke Lugano-Genf. Letzte Woche hatte die Regionalfluggesellschaft, bekanntgegeben, dass sie ihre Aktivitäten an der Tessiner Basis Ende Jahr einstelle. Laut einem BAZL-Sprecher entzog das Amt die Flugerlaubnis, weil die Airline die nächsten zwölf Monate den wirtschaftlichen Betrieb nicht mehr garantieren konnte. Laut dem BAZL kann Darwin im Auftrag anderer Fluggesellschaften vorerst weiterhin Flüge durchführen.

Mit dem Konkurs der Darwin Airline befindet sich der Flugplatz Lugano Agno nun in schweren Turbulenzen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden