Darbo steigerte 2015 Umsatz auf fast 128 Mio. Euro

Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat 2015 einen Umsatz von 127,6 Mio. Euro erzielt. Damit verzeichnete das Familienunternehmen ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2014: 123,5 Mio. Euro). Der Exportanteil sei im abgelaufenen Jahr von 49,9 auf 50,1 Prozent leicht erhöht worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Darbo blicke damit auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. "Wir liegen voll im Plan und können auch dieses Jahr konsequent in ein gesundes Wachstum und die Ausweitung unserer Produktion investieren", meinte Martin Darbo, Vorstandsvorsitzender der A. Darbo AG.

Zuwächse seien vor allem in Deutschland, Italien und den USA erzielt worden. Umsatzeinbußen habe das Unternehmen allerdings in Russland hinnehmen müssen, wo aufgrund eines anhaltend schwachen Rubels und Kaufkraftrückgang weniger abgesetzt worden sei, hieß es.

In Österreich liegt der Marmeladenhersteller nach eigenen Angaben auf dem ersten Platz. Der Anteil am heimischen Konfitüren- und Marmeladenmarkt stieg von 59,7 auf 61 Prozent. Leicht erhöht habe sich auch die Anzahl der Mitarbeiter auf 330 Beschäftigte.

Die Investitionen lagen laut Unternehmensangaben im vergangenen Geschäftsjahr bei 3,6 Mio. Euro und flossen primär in den Ausbau des Firmenstandorts in Stans. 2016 werde Darbo deutlich mehr investieren. "Vorrangig handelt es sich dabei um den Ausbau der Produktionsfläche, um dem Absatzwachstum unserer Portionsgläser gerecht zu werden", erklärte Darbo. Dieses Bauvorhaben sei am Standort Dornau in Stans bereits voll im Gange.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro