Daimler: Zetsche fordert Ende des Zeitarbeitsverbots für Flüchtlinge

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat gefordert, Flüchtlinge rasch in Jobs oder Ausbildungen zu bringen. Das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber müsse bald aufgehoben werden, sagte Zetsche am Donnerstag beim Neujahrsempfang seines Konzerns in Berlin.

Die schnelle Eingliederung von Flüchtlingen in die Arbeitswelt sei der beste Beitrag zur Integration. Deshalb gebe es etwa in Stuttgart weniger Probleme mit der Integration als in Berlin, obwohl der Ausländeranteil in der baden-württembergischen Landeshauptstadt höher liege. "Wer Hand in Hand arbeitet, der kann auch Tür an Tür wohnen."

Zetsche warnte zudem vor einer Abschottungspolitik. Der demografische Wandel mit einer alternden Bevölkerung sei eine ebenso große Herausforderung für Deutschland wie der Zuzug von vielen Flüchtlingen. Es würden weder "Mauern noch Zäune" bei den Problemen helfen. Er verwies auf die hohe Zahl von Unternehmensgründern mit Migrationshintergrund in den USA. Die Flüchtlinge würde das Fachkräfteproblem sicher nicht allein lösen. Aber er sehe ein "riesiges Potenzial", weil 70 Prozent der Ankommenden unter 30 Jahre alt seien. Viele der Flüchtlinge hätten ein hohes Maß an Eigeninitiative gezeigt, um nach Deutschland zu kommen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los