Daimler: Zetsche fordert Ende des Zeitarbeitsverbots für Flüchtlinge

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat gefordert, Flüchtlinge rasch in Jobs oder Ausbildungen zu bringen. Das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber müsse bald aufgehoben werden, sagte Zetsche am Donnerstag beim Neujahrsempfang seines Konzerns in Berlin.

Die schnelle Eingliederung von Flüchtlingen in die Arbeitswelt sei der beste Beitrag zur Integration. Deshalb gebe es etwa in Stuttgart weniger Probleme mit der Integration als in Berlin, obwohl der Ausländeranteil in der baden-württembergischen Landeshauptstadt höher liege. "Wer Hand in Hand arbeitet, der kann auch Tür an Tür wohnen."

Zetsche warnte zudem vor einer Abschottungspolitik. Der demografische Wandel mit einer alternden Bevölkerung sei eine ebenso große Herausforderung für Deutschland wie der Zuzug von vielen Flüchtlingen. Es würden weder "Mauern noch Zäune" bei den Problemen helfen. Er verwies auf die hohe Zahl von Unternehmensgründern mit Migrationshintergrund in den USA. Die Flüchtlinge würde das Fachkräfteproblem sicher nicht allein lösen. Aber er sehe ein "riesiges Potenzial", weil 70 Prozent der Ankommenden unter 30 Jahre alt seien. Viele der Flüchtlinge hätten ein hohes Maß an Eigeninitiative gezeigt, um nach Deutschland zu kommen.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

Newsticker

Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

Newsticker

Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

Newsticker

Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus