Daimler: Zetsche fordert Ende des Zeitarbeitsverbots für Flüchtlinge

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat gefordert, Flüchtlinge rasch in Jobs oder Ausbildungen zu bringen. Das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber müsse bald aufgehoben werden, sagte Zetsche am Donnerstag beim Neujahrsempfang seines Konzerns in Berlin.

Die schnelle Eingliederung von Flüchtlingen in die Arbeitswelt sei der beste Beitrag zur Integration. Deshalb gebe es etwa in Stuttgart weniger Probleme mit der Integration als in Berlin, obwohl der Ausländeranteil in der baden-württembergischen Landeshauptstadt höher liege. "Wer Hand in Hand arbeitet, der kann auch Tür an Tür wohnen."

Zetsche warnte zudem vor einer Abschottungspolitik. Der demografische Wandel mit einer alternden Bevölkerung sei eine ebenso große Herausforderung für Deutschland wie der Zuzug von vielen Flüchtlingen. Es würden weder "Mauern noch Zäune" bei den Problemen helfen. Er verwies auf die hohe Zahl von Unternehmensgründern mit Migrationshintergrund in den USA. Die Flüchtlinge würde das Fachkräfteproblem sicher nicht allein lösen. Aber er sehe ein "riesiges Potenzial", weil 70 Prozent der Ankommenden unter 30 Jahre alt seien. Viele der Flüchtlinge hätten ein hohes Maß an Eigeninitiative gezeigt, um nach Deutschland zu kommen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte