Daimler will sich an VW-Gebrauchtwagenportal beteiligen - Zeitung

Stuttgart/Wolfsburg (APA/Reuters) - Daimler will sich nach einem Zeitungsbericht am neuen Gebrauchtwagenportal des Konkurrenten Volkswagen namens "HeyCar" beteiligen. Der Autobauer aus Stuttgart wolle an dem 2017 von VW gegründeten Start-up einen Anteil von 20 Prozent übernehmen, berichtete das "Handelsblatt". In den Verhandlungen müssten allerdings noch Details geklärt werden.

Der Einstieg könnte in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden. Ein Sprecher von VW Financial Services erklärte, es gebe Gespräche der beiden Autobauer. Daimler wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

Der Konzern aus Wolfsburg will mit der Online-Plattform, über die Händler gebrauchte Wagen anbieten können, den bisher dominierenden Anbietern "mobile.de" und "Autoscout.24.de" Konkurrenz machen. Über das System können auch Händler anderer Marken Fahrzeuge anbieten. Zum Start von HeyCar im Oktober waren 50.000 Fahrzeuge gelistet, langfristig sollten es 200.000 bis 300.000 Autos werden. Diese Zahl ist dem "Handelsblatt" zufolge bereits jetzt erreicht. Die etablierten Portale offerierten jedoch mehrere Millionen Gebrauchtwagen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen