Daimler-Vorstand: Autos ohne Fahrer nicht vor 2030

Stuttgart - Autos völlig ohne Fahrer wird es auf deutschen Straßen nach Einschätzung von Daimler nicht vor 2030 geben. "Dazu fehlt heute noch vieles", sagte der Chef der Forschungsabteilung, Thomas Weber, am Dienstag in Berlin. Eine Art Autobahnpilot, bei dem ein Fahrer eingriffbereit am Steuer sitze, traue er der Branche aber bis 2020 zu.

Während autonomes Fahren technisch fast schon möglich ist, bleiben ethische und rechtliche Fragen weiter unbeantwortet - auch nach einem hoch dotierten wissenschaftlichen Förderprojekt der Daimler und Benz Stiftung. Diese Fragen seien in den kommenden zehn Jahren für die Serienproduktion aber noch nicht relevant, betonte Weber.

Problematisch ist vor allem, dass ein autonomes Auto im Extremfall eines Unfalls über Leben und Tod entscheiden muss. Während ein Fahrer in Gefahrensituationen spontan reagiert, müssen die Grundlagen für solche Entscheidungen in einem autonomen Fahrzeug durch Programmierer gelegt werden.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber