Daimler verzeichnete 2017 kräftiges Plus beim Transporterabsatz

Stuttgart (APA/dpa) - Die Daimler-Transportersparte Mercedes-Benz Vans hat von starken Geschäften in Nordamerika und China profitiert. Der weltweite Absatz stieg im vergangenen Jahr um rund 12 Prozent auf etwa 401.000 Fahrzeuge an, wie Sparten-Chef Volker Mornhinweg am Freitag in Stuttgart mitteilte.

Alleine von dem Großraumtransporter Sprinter wurden 2017 weltweit rund 200.500 Fahrzeuge verkauft - ein Zuwachs von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im vergangenen Jahr florierte gleichfalls das Geschäft mit Großkunden. Ferner gab es eine hohe Nachfrage nach dem Transporter Vito und der Großraumlimousine V-Klasse. Mercedes-Benz setzt für seine gewerblichen Transporter vom kommendem Jahr an auf E-Mobilität. Ab Sommer soll als erstes Modell ein eVito verfügbar sein. Weitere Baureihen sollen von 2019 an folgen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden