Daimler und BMW wollen Carsharing-Dienste zusammenlegen

Frankfurt (APA/AFP) - Die Autobauer Daimler und BMW wollen einem Bericht zufolge ihre Carsharing-Dienste zusammenlegen. Die Verhandlungen seien auf der Zielgeraden, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtete. Die Sprecher der beiden Dienste wollten den Bericht der Nachrichtenagentur AFP gegenüber nicht kommentieren.

Der "FAZ" zufolge sollen die Marken DriveNow und Car2Go erhalten bleiben, die Technik im Hintergrund allerdings fusioniert werden. Außerdem solle eine gemeinsame Internetplattform die Dienste für die Kunden bündeln.

Bei beiden Diensten können die Kunden Fahrzeuge per Smartphone-App mieten und überall in Städten abstellen. Car2Go, das vor drei Jahren von Daimler gegründet wurde, konnte seine Kundenzahl nach eigenen Angaben vergangenes Jahr um 30 Prozent auf knapp drei Millionen Kunden weltweit steigern. DriveNow, das wiederum ein Gemeinschaftsunternehmen des Autovermieters Sixt und BMW ist, zählte zum Jahreswechsel knapp über eine Million Kunden europaweit. Das seien 25 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Über Fusionsverhandlungen der beiden Dienste gab es im vergangenen Jahr immer wieder Berichte. Auch Daimler und BMW wollten die "Markt- und Mediengerüchte" am Dienstag nicht kommentieren.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

Newsticker

Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz