Daimler setzt verstärkt auf Senioren

Berlin/Stuttgart - Der Stuttgarter Autobauer Daimler setzt verstärkt Senioren ein, wenn sie schon im Ruhestand sind. Dafür hat Daimler 2013 das Projekt Daimler Senior Experts gegründet. "Die Zahl der älteren Experten ist seitdem kontinuierlich gestiegen", sagte eine Sprecherin des Autobauers den "Stuttgarter Nachrichten" (Montag-Ausgabe).

Während Daimler vergangenes Jahr noch 390 Ruheständler zur Verfügung standen, seien es inzwischen bereits rund 600. Auch Firmen wie Bosch oder die Otto Group setzten verstärkt auf Ältere.

Für Arbeitsmarktexperten hätten solche Projekte Vorbildcharakter. Auch wegen der "Rente mit 63" forderten viele Firmen von der Politik, mehr Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen. "Doch hier sind die Firmen letztlich selbst in der Pflicht", sagte Arbeitsmarktexperte Stefan Sell der Zeitung.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor