Daimler und Renault-Nissan arbeiten auch bei Pick-ups zusammen

Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler erweitert seine Kooperation mit Renault-Nissan. Gemeinsam wollen die Partner einen Pick-up für Mercedes-Benz entwickeln, wie die Autobauer am Dienstag mitteilten. Der Mercedes-Benz Pick-up werde teilweise die Architektur des neuen Nissan NP300 übernehmen, jedoch von Daimler konstruiert und designt werden, um den Anforderungen seiner Kunden zu entsprechen.

Der deutsche Autobauer Daimler will seinen geplanten Pick-up zusammen mit seinen Partnern Renault und Nissan bauen. Der angekündigte Mercedes-Benz Pick-up wird im Renault-Werk in Cordoba in Argentinien und im Nissan-Werk im spanischen Barcelona gefertigt, wie der Stuttgarter Autobauer am Dienstag mitteilte. Die Produktion in den beiden Werken beginne noch "vor Ende des Jahrzehnts".

In Barcelona sollen für die drei Partner jährlich etwa 120.000 Fahrzeuge vom Band laufen, in Cordoba fast 70.000. Wie viel Daimler in das Projekt investiert, ließ der Autobauer offen. Dank der Kooperation könnten die Investitionskosten in Cordoba gemeinsam getragen werden, sagte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn.

Nissan kündigte in Buenos Aires eine eigene Investition in Argentinien von 600 Mio. Dollar (553,15 Mio. Euro) an. Rund 50 Prozent der Teile der Pick-ups sollen lokal produziert werden. Nissan werde in Cordoba Ende 2017 oder Anfang 2018 die Produktion aufnehmen, Renault wenige Monate später und Daimler "gegen Ende des Jahrzehnts", erklärte am Dienstag Nissans Lateinamerika-Chef Jose Luis Valls. In Argentinien sollen mit der neuen Pick-up-Produktion 3.000 neue direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Daimler hatte kürzlich den Einstieg in das Segment angekündigt. Die Pick-ups der Mittelklasse will Daimler in Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika anbieten. In den klassischen Pick-up-Markt USA wagen sich die Schwaben zunächst nicht vor. Der unter der Marke Mercedes-Benz geplante Pick-up werde teilweise die Architektur des Nissan NP300 Frontier übernehmen. Daimler kooperiert seit 2010 mit Renault-Nissan.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs