Daimler plant Serienproduktion eines Elektro-Lkw ab 2021

Stuttgart/Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler kommt mit den Vorbereitungen einer Serienproduktion des 2016 vorgestellten schweren Elektrolasters voran. Zehn Kunden sollen heuer zehn Exemplare des für städtischen Lieferverkehr gedachten Fahrzeugs "eActros" erproben, kündigte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Mittwoch in Stuttgart an.

Die Pilotkunden, darunter die Lebensmittelkette Edeka und der Lieferdienst Hermes, testen den Realbetrieb zwölf Monate lang. Danach sei eine weitere einjährige Testrunde mit anderen Nutzern geplant. "Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir unseren Mercedes-Benz eActros nun zügig weiterentwickeln, dass er dem harten Betriebsalltag entspricht - technisch und wirtschaftlich", sagte Daum. Die Serien- und Marktreife der Lkw mit 18 und 23 Tonnen Gesamtgewicht werde für 2021 angestrebt. Vor einem Jahr hatte Daimler die Serienreife für 2020 in Aussicht gestellt.

Auch andere Lkw-Hersteller arbeiten an Elektro-Lastwagen, um die Schadstoffemissionen durch den Diesel-Verkehr einzudämmen. So will die VW-Tochter MAN ebenfalls ab 2021 größere Stückzahlen von E-Lastern auf den Markt bringen. Im November hatte der US-Elektroautobauer Tesla angekündigt, einen schweren E-Laster namens Semi ab 2019 anzubieten. Der Lkw ist im Unterschied zu den Modellen von Daimler und MAN für die Langstrecke von bis zu 800 Kilometern gedacht und mit 36 Tonnen auch schwerer als der eActros.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte