Daimler investiert 500 Millionen Euro in Hamburger Werk

Hamburg/Stuttgart (APA) - Der Autobauer Daimler investiert bis 2021 rund 500 Mio. Euro in das Werk Hamburg. An dem Standort mit 2.500 Mitarbeitern sollen künftig Antriebskomponenten für E-Autos gefertigt werden, teilte der Autohersteller am Donnerstag mit. Die Zahl der Ausbildungsplätze soll 2017 und 2018 auf 26 erhöht werden, außerdem soll es zehn zusätzliche unbefristete Stellen geben.

Die Belegschaft lässt sich dafür auf flexiblere Arbeitszeitmodelle wie Frühschichten am Samstag ein.

Daimler produziert in Hamburg Achsen und Achskomponenten, Lenksäulen und Leichtbaustrukturteile sowie Teile für die Abgastechnologie. Die Stuttgarter wollen bis 2017 zehn neue Modelle mit Plug-In-Motor auf dem Markt haben und bis Ende der Dekade ein reines Elektro-Modell.

Mit der Einigung in Hamburg schließt Daimler die Verhandlungen über seine Investitionen in die deutschen Pkw-Werke ab. Insgesamt hat der Autobauer damit seit Juli 2014 Investitionen von mehr als 5 Mrd. Euro in seine Standorte rund um die Pkw-Produktion über mehrere Jahre angekündigt. Der Stammsitz in Untertürkheim soll beispielsweise neu aufgestellt werden und zum Leitwerk für CO2-effiziente Technologien wie Hybrid-Motoren umgebaut werden.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London