Daimler steckt gut 750 Millionen Euro in Bremer Werk

Der Autobauer Daimler erweitert seine Bremer Mercedes-Fabrik für mehr als 750 Mio. Euro und schafft dort in den nächsten Jahren 500 neue Arbeitsplätze. Das Werk zeichne weiter für die absatzstärkste Baureihe des Konzerns, die Mercedes-C-Klasse, verantwortlich und werde neben dem Nachfolger der aktuellen C-Klasse zwei zusätzliche Modelle erhalten, teilte Daimler am Donnerstag in Stuttgart mit.

Neben Bremen baut Daimler die C-Klasse seit 2014 noch in East London (Südafrika), Peking (China) und Tuscaloosa (USA).

Die 500 neuen Jobs sollen schrittweise bis 2020 entstehen und zum Großteil unbefristete Stellen in der Stammbelegschaft sein. Zudem ist geplant, die Ausbildungsplätze zwischen den Jahren 2017 und 2023 leicht um rund 15 auf jährlich 150 Stellen aufzustocken. Derzeit arbeiten 12.500 Menschen in dem Werk in Bremen, das 2014 rund 340.000 Fahrzeuge produzierte - insgesamt acht Modelle, darunter die C-Klasse.

Bei der Modernisierung und dem Ausbau des Werkes stehe der digitale Wandel der Produktion im Vordergrund, bei dem es zum Beispiel um die durchgängige Vernetzung der Anlagen geht oder darum, dass Roboter nicht mehr hinter Schutzzäunen, sondern Hand in Hand mit den Menschen am Fließband arbeiten. Bremen ist das Leitwerk für die Produktion der C-Klasse. So steuern die Hanseaten zum Beispiel federführend den Anlauf neuer Modelle für die Schwesterwerke im übrigen Teil der Welt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte