Daimler will keine Einzelheiten zu US-Untersuchung nennen

Daimler will aus Sorge über Komplikationen im Austausch mit dem US-Justizministerium keine weiteren Details zur internen Prüfung der Diesel-Abgasmessungen nennen. "Wir antworten knapp, aber unsere Erfahrung mit US-Behörden hat klar gezeigt, dass eine konservative Kommunikation den konstruktiven Dialog mit den Behörden unterstützt", sagte Finanzchef Bodo Uebber am Freitag.

"Wir können uns nicht zu weiteren Einzelheiten äußern." Daimler hatte in der Nacht per Pflichtmitteilung erklärt, nach Aufforderung durch das US-Justizministerium das Zustandekommen der Abgaswerte zu prüfen. Hintergrund ist die Untersuchung der US-Umweltbehörde EPA, die von Sammelklagen in den USA wegen hoher Stickoxidwerte der C-Klasse bei Messungen durch Forschungsinstitute ausgelöst worden war.

Der schwache US-Markt belastete das Ergebnis des Dax-Konzerns im ersten Quartal. Der bereinigte operative Gewinn war erstmals seit drei Jahren unter dem Vorjahresniveau. Daimler rechnet jedoch mit einem besseren zweiten Halbjahr. In den USA werde der Absatz von Mercedes-Benz im zweiten Quartal wieder steigen. Auch die Nutzfahrzeugnachfrage werde sich bessern, aber vorerst weiter hinter der eigenen Schätzung für Nordamerika zurückbleiben. Daimler erwartet bei schweren Lkw einen Nachfragerückgang um zehn Prozent. Die Aktie fiel zur Eröffnung um 5,5 Prozent.

Luxemburg/Brüssel/Wien (APA/AFP/dpa) - Zwölf EU-Länder haben im vergangenen Jahr dank der guten Konjunktur einen Budgetüberschuss erzielt. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte, befand sich unter ihnen erneut auch Griechenland, das mit 0,8 Prozent zum zweiten Mal in Folge einen Überschuss im Staatsbudget aufwies. Österreichs Budgetdefizit hat sich 2017 gegenüber 2016 deutlich von 1,6 auf 0,7 Prozent reduziert.
 

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Zwölf EU-Länder im vergangenen Jahr mit Budgetüberschuss

Hannover (APA/dpa) - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Systems stellt die Weichen neu. Der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh skizzierte auf der Hannover Messe am Montag seine Pläne, wie er die Geschäftskunden-Sparte der Deutschen Telekom wieder zu einem führenden Digital-Unternehmen machen will.
 

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T-Systems richtet Geschäft neu aus

Seattle (APA/dpa) - Nach Robotern für seine Warenhäuser nimmt Amazon laut einem Medienbericht auch die Automatisierung von Haushalten in Angriff. Prototypen der Heim-Roboter könnten sich "wie selbstfahrende Autos" eigenständig von Raum zu Raum bewegen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag. Dafür hätten sie Kameras und Software zur Bilderkennung an Bord, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.
 

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Amazon arbeitet an Robotern fürs Zuhause