Daimler will keine Einzelheiten zu US-Untersuchung nennen

Daimler will aus Sorge über Komplikationen im Austausch mit dem US-Justizministerium keine weiteren Details zur internen Prüfung der Diesel-Abgasmessungen nennen. "Wir antworten knapp, aber unsere Erfahrung mit US-Behörden hat klar gezeigt, dass eine konservative Kommunikation den konstruktiven Dialog mit den Behörden unterstützt", sagte Finanzchef Bodo Uebber am Freitag.

"Wir können uns nicht zu weiteren Einzelheiten äußern." Daimler hatte in der Nacht per Pflichtmitteilung erklärt, nach Aufforderung durch das US-Justizministerium das Zustandekommen der Abgaswerte zu prüfen. Hintergrund ist die Untersuchung der US-Umweltbehörde EPA, die von Sammelklagen in den USA wegen hoher Stickoxidwerte der C-Klasse bei Messungen durch Forschungsinstitute ausgelöst worden war.

Der schwache US-Markt belastete das Ergebnis des Dax-Konzerns im ersten Quartal. Der bereinigte operative Gewinn war erstmals seit drei Jahren unter dem Vorjahresniveau. Daimler rechnet jedoch mit einem besseren zweiten Halbjahr. In den USA werde der Absatz von Mercedes-Benz im zweiten Quartal wieder steigen. Auch die Nutzfahrzeugnachfrage werde sich bessern, aber vorerst weiter hinter der eigenen Schätzung für Nordamerika zurückbleiben. Daimler erwartet bei schweren Lkw einen Nachfragerückgang um zehn Prozent. Die Aktie fiel zur Eröffnung um 5,5 Prozent.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"