Daimler will keine Einzelheiten zu US-Untersuchung nennen

Daimler will aus Sorge über Komplikationen im Austausch mit dem US-Justizministerium keine weiteren Details zur internen Prüfung der Diesel-Abgasmessungen nennen. "Wir antworten knapp, aber unsere Erfahrung mit US-Behörden hat klar gezeigt, dass eine konservative Kommunikation den konstruktiven Dialog mit den Behörden unterstützt", sagte Finanzchef Bodo Uebber am Freitag.

"Wir können uns nicht zu weiteren Einzelheiten äußern." Daimler hatte in der Nacht per Pflichtmitteilung erklärt, nach Aufforderung durch das US-Justizministerium das Zustandekommen der Abgaswerte zu prüfen. Hintergrund ist die Untersuchung der US-Umweltbehörde EPA, die von Sammelklagen in den USA wegen hoher Stickoxidwerte der C-Klasse bei Messungen durch Forschungsinstitute ausgelöst worden war.

Der schwache US-Markt belastete das Ergebnis des Dax-Konzerns im ersten Quartal. Der bereinigte operative Gewinn war erstmals seit drei Jahren unter dem Vorjahresniveau. Daimler rechnet jedoch mit einem besseren zweiten Halbjahr. In den USA werde der Absatz von Mercedes-Benz im zweiten Quartal wieder steigen. Auch die Nutzfahrzeugnachfrage werde sich bessern, aber vorerst weiter hinter der eigenen Schätzung für Nordamerika zurückbleiben. Daimler erwartet bei schweren Lkw einen Nachfragerückgang um zehn Prozent. Die Aktie fiel zur Eröffnung um 5,5 Prozent.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los