Daimler-Chef Zetsche kritisiert Volkswagen

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat wegen der Abgasmanipulationen Kritik an der Unternehmenskultur von Volkswagen geübt.

In der Regel kritisiere er keine Wettbewerber, sagte Zetsche am Donnerstag in Berlin auf dem Daimler-Neujahrsempfang in Berlin. "Bei der VW-Affäre bleibt uns leider nichts anderes übrig", weil diese Auswirkungen auf die ganze Autobranche habe. Er könne versichern, dass es solche Manipulationen bei Daimler nicht gegeben habe und auch nicht geben werde. "Ich bin nämlich sehr zuversichtlich, dass wenn bei uns jemand auf eine so Idee käme, würde diese Person sehr schnell auf andere Personen treffen, die sagen würden, 'So was wollen wir nicht tun, so was tun wir auch nicht'".

Daimler werde an der Dieseltechnologie festhalten. "Wir können und wir dürfen diese Technologie nicht abschreiben." Zwar biete Daimler bis 2017 zehn Hybrid-Modelle an, doch sei die Nachfrage der Kunden wegen des weltweit niedrigen Ölpreises sehr schwach. Schon deshalb müsse in saubere Dieselautos investiert werden, um die Vorgaben zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen "auch nur im Ansatz" erfüllen zu können.

Zetsche forderte die EU-Kommission auf, schnell festzulegen, wie künftig die Abgaswerte gemessen werden. Man sei mit Modifikationen einverstanden. Dies sollte bis Ende Februar entschieden sein.

Die Inflationsrate in Österreich ist im Juli leicht auf 2,1 Prozent gestiegen, nach 2,0 Prozent im Juni. Hauptpreistreiber waren Treibstoffe, gefolgt von Ausgaben für Wohnen, Wasser, und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Die Treibstoffpreise waren im Juli um 14,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
 

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Inflation stieg in Österreich im Juli auf 2,1 Prozent

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne