Daimler-Chef Zetsche kritisiert Volkswagen

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat wegen der Abgasmanipulationen Kritik an der Unternehmenskultur von Volkswagen geübt.

In der Regel kritisiere er keine Wettbewerber, sagte Zetsche am Donnerstag in Berlin auf dem Daimler-Neujahrsempfang in Berlin. "Bei der VW-Affäre bleibt uns leider nichts anderes übrig", weil diese Auswirkungen auf die ganze Autobranche habe. Er könne versichern, dass es solche Manipulationen bei Daimler nicht gegeben habe und auch nicht geben werde. "Ich bin nämlich sehr zuversichtlich, dass wenn bei uns jemand auf eine so Idee käme, würde diese Person sehr schnell auf andere Personen treffen, die sagen würden, 'So was wollen wir nicht tun, so was tun wir auch nicht'".

Daimler werde an der Dieseltechnologie festhalten. "Wir können und wir dürfen diese Technologie nicht abschreiben." Zwar biete Daimler bis 2017 zehn Hybrid-Modelle an, doch sei die Nachfrage der Kunden wegen des weltweit niedrigen Ölpreises sehr schwach. Schon deshalb müsse in saubere Dieselautos investiert werden, um die Vorgaben zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen "auch nur im Ansatz" erfüllen zu können.

Zetsche forderte die EU-Kommission auf, schnell festzulegen, wie künftig die Abgaswerte gemessen werden. Man sei mit Modifikationen einverstanden. Dies sollte bis Ende Februar entschieden sein.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien