Daimler-Chef Zetsche kritisiert Volkswagen

Daimler -Chef Dieter Zetsche hat wegen der Abgasmanipulationen Kritik an der Unternehmenskultur von Volkswagen geübt.

In der Regel kritisiere er keine Wettbewerber, sagte Zetsche am Donnerstag in Berlin auf dem Daimler-Neujahrsempfang in Berlin. "Bei der VW-Affäre bleibt uns leider nichts anderes übrig", weil diese Auswirkungen auf die ganze Autobranche habe. Er könne versichern, dass es solche Manipulationen bei Daimler nicht gegeben habe und auch nicht geben werde. "Ich bin nämlich sehr zuversichtlich, dass wenn bei uns jemand auf eine so Idee käme, würde diese Person sehr schnell auf andere Personen treffen, die sagen würden, 'So was wollen wir nicht tun, so was tun wir auch nicht'".

Daimler werde an der Dieseltechnologie festhalten. "Wir können und wir dürfen diese Technologie nicht abschreiben." Zwar biete Daimler bis 2017 zehn Hybrid-Modelle an, doch sei die Nachfrage der Kunden wegen des weltweit niedrigen Ölpreises sehr schwach. Schon deshalb müsse in saubere Dieselautos investiert werden, um die Vorgaben zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen "auch nur im Ansatz" erfüllen zu können.

Zetsche forderte die EU-Kommission auf, schnell festzulegen, wie künftig die Abgaswerte gemessen werden. Man sei mit Modifikationen einverstanden. Dies sollte bis Ende Februar entschieden sein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte