Daimler baut mit flinc Mobilitätsdienste aus

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler übernimmt den Mitfahrdienst flinc und baut damit sein Geschäft mit Mobilitätsdienstleistungen aus. Das Start-up-Unternehmen aus Darmstadt bietet über eine Plattform Mitfahrgelegenheiten für kurze und mittlere Strecken an und wächst stark, wie der Stuttgarter Autokonzern am Donnerstag mitteilte. Aktuell seien rund eine halbe Million Kunden bei flinc registriert.

Viele namhafte Unternehmen setzten den Dienst etwa für die Mobilität ihrer Mitarbeiter ein. So könnten sich Kollegen über die App zum Beispiel verabreden, um zum Arbeitsplatz zu fahren, erläuterte ein Sprecher. Angaben zum Kaufpreis machte Daimler nicht.

Alle großen Autobauer investieren derzeit in den Aufbau von Mobilitätsdiensten, weil mit der Elektromobilität neue Konkurrenten entstehen. Experten gehen davon aus, dass in Zukunft nur noch Anbieter eine Chance haben, die ihren Kunden alle Mobilitätsformen anbieten können.

Daimler hat daher schon vor einiger Zeit eine eigene Tochter gegründet, um die zahlreichen Beteiligungen zu bündeln. Die Deutschen sind bereits mit Car2Go im Carsharing aktiv, bieten über die Mobilitäts-App moovel Zugang zu verschiedenen Angeboten vom Mietfahrrad bis zu Bussen und Bahnen und dem eigenen Taxi-Bestelldienst mytaxi. Darüber hinaus sind die Stuttgarter unter anderem am Chauffeurdienst Blacklane, dem Fernbusunternehmen FlixBus und dem Shuttledienst Via beteiligt. Insgesamt sind den Angaben zufolge rund 15 Millionen Kunden bei Daimlers Mobilitätsdiensten registriert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte