Daimler baut in Thailand weiteres Batteriewerk für Elektroautos

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Daimler will die Batterien für seine Elektro- und Hybridfahrzeuge von 2019 an auch in Thailand produzieren. In der Hauptstadt Bangkok soll dafür in Kooperation mit dem einheimischen Partner TAAP ein weiteres Batteriewerk entstehen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Es soll das sechste im weltweiten Batterie-Produktionsverbund von Daimler werden.

Schon in Betrieb ist bisher nur das im sächsischen Kamenz. Ein zweites in Kamenz sowie Werke in Peking, im US-amerikanischen Tuscaloosa und am Stammsitz in Stuttgart-Untertürkheim sind geplant oder im Bau.

Insgesamt investiert Daimler den Angaben zufolge gut 100 Mio. Euro in den Standort Bangkok, von denen ein Teil aber auch in die Erweiterung des bestehenden Automobilwerks fließen soll. Vergangenes Jahr wurden dort mehr als 12.000 Mercedes-Benz produziert. Zu den gut 1.000 Mitarbeitern sollen 300 hinzukommen.

Das erste vollelektrische Auto der Marke EQ will Daimler 2019 produzieren, neun weitere Modelle sollen folgen. Zudem soll es bis 2022 in jedem Mercedes-Segment eine elektrifizierte Variante geben.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden