Daimler plant Bau von E-Smarts mit Partner in China

Stuttgart (APA/Reuters) - Daimler will einem Medienbericht zufolge batteriebetriebene Smarts in China bauen. Der deutsche Autokonzern verhandle deshalb mit der Elektroautotochter BJEV seines chinesischen Partners BAIC über die Gründung eines Joint Ventures, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf Insider. Unklar sei, welchen Anteil Daimler an dem Gemeinschaftsunternehmen anstrebe.

Eine Unternehmenssprecherin wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Daimler hatte im März die Partnerschaft mit seinem chinesischen Partner BAIC vertieft und einen Anteil von 3,93 Prozent bei dessen Elektroauto-Tochter BJEV übernommen.

Daimler produziert bereits mit dem lokalen Joint-Venture-Partner BYD batteriebetriebene Fahrzeuge unter der Marke Denza in China, dem größten Pkw-Markt und wichtigstem Markt für Elektroautos der Welt. Auch westliche Hersteller wollen von der anziehenden Nachfrage für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben profitieren und müssen zudem die ab 2019 vorgeschriebene E-Auto-Quote erfüllen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018