Dänische Notenbank senkt Zinsen - Höhere Strafgebühr für Einlagen

Kopenhagen - Die dänische Notenbank hat den Leitzins gesenkt. Dieser wurde um 0,15 Prozentpunkte herabgesetzt und liegt nun wie in der Eurozone bei 0,05 Prozent. Der Schlüsselzins für Einlagen wurde genau so stark reduziert auf minus 0,20 Prozent, wie die Zentralbank am Montag mitteilte. Damit wird es für Banken noch unattraktiver, ihr Geld bei der Notenbank zu horten, die dafür eine Art Strafgebühr erhebt.

Dänemark gehört nicht der Eurozone an, hat seine Währung allerdings an den Euro gekoppelt. Die Dänische Krone hatte in den vergangenen Monaten zur Gemeinschaftswährung zugelegt. Die Schweizer Notenbank hatte sich jüngst vom Euro gelöst und den Frankenkurs freigegeben.

Die Dänische Krone gab nach der Zinssenkung zum Euro nach. Auch die Währung des skandinavischen Nachbarlandes Schweden weitete ihr Kursverluste zum Euro aus.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro