Dänemark: Windkraftwerke senkten Wohnungspreise um bis zu 14 Prozent

Kopenhagen (APA) - Einer dänischen Studie zufolge senken Windkraftwerke die Immobilienpreise in ihrem Einwirkungsbereich um 7 bis 14 Prozent. Im Rahmen einer Langzeituntersuchung für das Magazin "Land Economics" wurden im Zeitraum von elf Jahren (2000-2011) die Preise von 12.640 Häusern und Wohnungen beobachtet.

Wissenschafter der Universität Kopenhagen kamen zu dem Schluss, dass in erster Linie der Lärm, aber auch der bloße Ausblick auf ein Windkraftwerk die Preise der untersuchten Immobilien nachhaltig drücken. Die Forscher äußerten die Hoffnung, dass das Resultat der Studie für künftige Standortentscheidungen von Windkraftparks von Nutzen ist.

Der Fachverband der Windmühlenhersteller in Dänemark reagierte auf die Studie zwiespältig. Einerseits anerkenne man die Schlussfolgerungen der Studie, so Verbandschef Asbjörn Bjerre laut der Nachrichtenagentur Ritzau. Andererseits warnte er davor, die Studie als "Modell" für die Standortentscheidung bei Windkraftwerken zu verwenden.

Die Untersuchung gebe ein "historisches Bild", das nicht auf die aktuelle Situation angewendet werden könne, so Bjerre. Er verwies darauf, dass es seit 2009 in Dänemark für Immobilienbesitzer möglich ist, um Entschädigung für derartige Wertminderungen anzusuchen.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018