Dänemark kämpft mit massiven Interventionen gegen Kronen-Aufwertung

Kopenhagen - Die dänische Nationalbank hat im Februar mit einer massiven Intervention am Devisenmarkt eine Aufwertung der Krone im Handel mit dem Euro verhindert. Im vergangenen Monat seien Interventionen in einem Volumen von insgesamt 168,7 Mrd. Kronen (22,6 Mrd. Euro) erfolgt, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Zuvor hatten Experten der skandinavischen Großbank Nordea das Volumen der Interventionen im Februar etwas höher auf 175 Mrd. Kronen geschätzt. Zuletzt lag der Kurs für einen Euro bei 7,4532 Kronen.

Zuvor hatte die Notenbank mit Zinssenkungen um die Anbindung der dänischen Währung an den Euro gekämpft. Die dänische Notenbank muss dafür sorgen, dass ihre Währung sich in einer Spannbreite von 2,25 Prozent nach oben und unten um den Zentralkurs von 7,46 Kronen je Euro bewegt. Anfang Februar hatte die Zentralbank den Zins für Bankeinlagen um weitere 0,25 Punkte auf minus 0,75 Prozent gesenkt. Es war die vierte Zinssenkung innerhalb von zweieinhalb Wochen.

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Wirtschaft

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Mountain View /EU-weit (APA/dpa-AFX) - Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, soll Google eine Strafe von 4,3 Mrd. Euro im Zusammenhang mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android zahlen. Die EU-Kommission werde die Geldbuße demnach noch heute, Mittwoch, verhängen. Die EU-Kommission hat laut Reuters für 13.00 Uhr eine Pressekonferenz zu einem Kartellfall angesetzt.
 

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Kreise: Milliardenstrafe für Google wegen Marktmissbrauchs

Leipzig (APA/dpa-AFX) - Auch nach dem Sonderverkaufstag Primeday ist der Streik beim Internet-Händler Amazon in Leipzig fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich am Mittwoch rund 400 Beschäftigte. Ziel sei es, die Abarbeitung der eingegangenen Bestellungen weiter zu verzögern, erläuterte ein Verdi-Sprecher.
 

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Weiter Streik bei Amazon in Leipzig