Dänemark gibt wieder Geldmarktpapiere aus, Druck auf Krone lässt nach

Kopenhagen - Der Druck auf die dänische Krone lässt offenbar nach. Das Land nahm am Montag die Ausgabe von Geldmarktpapieren wieder auf. Diese hatte es Anfang Februar ausgesetzt, um einen Ansturm von Investoren, die vor der extrem lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) aus der Eurozone flüchteten, auf die eigene Währung abzumildern.

Dänemark begab am Montag Geldmarktpapiere mit drei- und sechsmonatiger Laufzeit. Die Rendite lag bei minus 0,9 Prozent bzw. minus 0,75 Prozent.

Die dänische Notenbank senkte in den vergangenen Monaten ihre Leitzinsen in mehreren Schritten in den negativen Bereich, um die Anbindung ihrer Währung an den Euro zu verteidigen. Die umfassenden Staatsanleihekäufe der EZB setzten die Krone unter Druck. Mit ihrem negativen Leitzins versucht die dänische Notenbank, Anlagen in Dänemark unattraktiver zu machen. Denn die Krone soll nur in einer Bandbreite von 2,25 Prozent nach oben und unten zum Zentralkurs von 7,46 Kronen je Euro schwanken.

Um über die Zinssenkungen hinaus die Nachfrage nach dänischen Anlagen zu schwächen, hatte die Notenbank in einer ungewöhnlichen Maßnahme mit dem Ausgabestopp für Staatsanleihen zusätzlich das Angebot verknappt. Dadurch stiegen die Anleihekurse und im Gegenzug sanken die Renditen. So sollten Anleger abgeschreckt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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