CTS Eventim darf Konzertveranstalter Four Artists nicht übernehmen

Düsseldorf (APA/dpa) - Der deutsche Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim darf die Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists nicht übernehmen. Das deutsche Bundeskartellamt untersagte die im Frühjahr angekündigte Übernahme.

"CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Veranstalter von Konzerten oder Tourneen sind auf CTS ebenso angewiesen wie Vorverkaufsstellen, die Tickets vertreiben wollen", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt am Donnerstag in Bonn.

Zudem besitze CTS eine sehr starke Marktstellung beim Ticketvertrieb über den eigenen Online-Shop und habe bereits in der Vergangenheit verschiedene Veranstalter in seine Konzernstruktur integriert. Durch den Kauf von Four Artists würde CTS Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen, hieß es weiter. Zu den von Four Artists vertretenen Künstlern zählen etwa 300 Künstler, unter anderem Die Fantastischen Vier, Clueso, Marteria, David Guetta, Rea Garvey und Andreas Bourani.

Das Bundeskartellamt kündigte zudem in einem seit bald drei Jahren laufenden anderen Verfahren gegen das im MDax notierte Unternehmen eine baldige Entscheidung an. Die Wettbewerbshüter ermitteln wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch den Abschluss von Exklusivverträgen mit Veranstaltern und Vorverkaufsstellen. CTS Eventim drohen im Fall des bestätigten Verdachts eine Geldstrafe und gegebenenfalls Auflagen.

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Uber wächst einem Zeitungsbericht nach weiter kräftig. Im ersten Quartal stieg der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 70 Prozent auf 2,59 Milliarden Dollar (2,21 Mrd. Euro), wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch aus einem Finanzbericht des Unternehmens zitierte. Gegenüber dem Vorquartal betrug der Zuwachs demnach 7,5 Prozent.
 

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Bericht: Uber steigert Umsatz um 70 Prozent

Frankfurt (APA/dpa) - Die Türkische Lira ist trotz der überraschenden Zinserhöhung der Notenbank wieder auf Talfahrt gegangen. Am Donnerstagvormittag mussten für einen US-Dollar 4,67 Lira gezahlt werden. Seit dem Morgen hat die Währung damit etwa zwei Prozent an Wert verloren. Im Handel mit dem Euro zeigte sich eine ähnliche Entwicklung. Hier mussten zuletzt fast 5,50 Lira für einen Euro gezahlt werden.
 

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Türkische Lira trotz Zinserhöhung wieder auf Talfahrt

Menlo Park (APA/dpa) - Facebook erklärt in einer überraschenden Kehrtwende, dass von dem Datenskandal um Cambridge Analytica möglicherweise überhaupt keine Nutzer in Europa betroffen gewesen seien. Nach Angaben des Cambridge-Professors Aleksandr Kogan, der die Informationen an die Datenanalyse-Firma weitergab, sei es bei dem Deal nur um Mitglieder aus den USA gegangen.
 

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Facebook: Möglicherweise keine Europäer von Datenskandal betroffen