Crowdinvesting-Plattform Conda geht nach Osteuropa

Die Wiener Crowdfunding-Plattform Conda expandiert nach Slowenien, in die Slowakei und nach Liechtenstein. Das erste slowakische Projekt ist bereits online: Private Investoren können den Kräuterlikör Bentianna finanzieren, der bereits in hunderten Lokalen und Supermärkten in mehreren Ländern, darunter Österreich, erhältlich ist.

In Slowenien wirbt in Kürze eine "aufputschende" Schokolade namens Sweet Speed um die Gunst von Geldgebern, teilte Conda am Dienstag mit.

Conda ist bereits in Österreich, Deutschland und der Schweiz vertreten. Seit März 2013 wurden 41 Projekte abgeschlossen. 5.300 Anleger haben 8,8 Mio. Euro in diverse Start-ups und andere Firmen investiert. Der Fußballklub Rapid hat über Conda 3 Mio. Euro eingesammelt.

Die in Österreich aktiven Crowdfunding-Plattformen setzen entweder auf Nachrangdarlehen oder Unternehmensbeteiligungen. Anleger können damit gut Geld verdienen, aber auch ihr gesamtes Investment verlieren. Im Pleitefall werden zum Beispiel Halter von Nachrangdarlehen erst nach den üblichen Gläubigern wie Banken befriedet.

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