Crowdinvesting-Plattform Conda geht nach Osteuropa

Die Wiener Crowdfunding-Plattform Conda expandiert nach Slowenien, in die Slowakei und nach Liechtenstein. Das erste slowakische Projekt ist bereits online: Private Investoren können den Kräuterlikör Bentianna finanzieren, der bereits in hunderten Lokalen und Supermärkten in mehreren Ländern, darunter Österreich, erhältlich ist.

In Slowenien wirbt in Kürze eine "aufputschende" Schokolade namens Sweet Speed um die Gunst von Geldgebern, teilte Conda am Dienstag mit.

Conda ist bereits in Österreich, Deutschland und der Schweiz vertreten. Seit März 2013 wurden 41 Projekte abgeschlossen. 5.300 Anleger haben 8,8 Mio. Euro in diverse Start-ups und andere Firmen investiert. Der Fußballklub Rapid hat über Conda 3 Mio. Euro eingesammelt.

Die in Österreich aktiven Crowdfunding-Plattformen setzen entweder auf Nachrangdarlehen oder Unternehmensbeteiligungen. Anleger können damit gut Geld verdienen, aber auch ihr gesamtes Investment verlieren. Im Pleitefall werden zum Beispiel Halter von Nachrangdarlehen erst nach den üblichen Gläubigern wie Banken befriedet.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen