Crowdfunding-Gesetz: Regierungsvorlage in den nächsten Wochen

Österreich bekommt ein Gesetz, mit dem alternative Finanzierungsquellen für kleinere Firmen und Firmenprojekte forciert werden sollen. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter kündigte am Donnerstag im Finanzausschuss eine für die nächsten Wochen zu erwartende Regierungsvorlage zum Thema Crowdfunding an.


Aus diesem Grund wurde heute im Ausschuss auch eine Initiative der Grünen, in der deren Wirtschaftssprecherin Ruperta Lichtenecker ein Crowdfunding-Gesetz für alternative Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle forderte, in die Warteschleife verwiesen, verlautete in der Parlamentskorrespondenz.

Im Vorfeld hat Lichtenecker der Regierung vorgeworfen, Finanzierungsprobleme der Start-ups, der kleinen und mittelständischen Unternehmen und von Energiewendeprojekten zu ignorieren. Der Finanzminister habe ursprünglich schon für Ende des Vorjahres einen Vorschlag zugesagt. Mit der heutigen Vertagung sieht die Grüne Abgeordnete das große Problem der Finanzierung weiter verschleppt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht