Cross Industries im Halbjahr mit Rekordergebnis

Die börsennotierte Cross Industries, zu der unter anderem KTM und Pankl Racing gehören, hat im ersten Halbjahr 2015 deutlich mehr Umsatz und Gewinn und damit neue Rekordwerte erzielt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 31 Prozent auf 37,7 Mio. Euro, das operative Ergebnis (Ebit) um 38 Prozent auf 61,6 Mio. Euro.

Der Umsatz wuchs um 18 Prozent auf 624,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) erhöhte sich um 26 Prozent auf 91,2 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Cross Industries AG "weiterhin eine positive Entwicklung des Geschäftsverlaufes sowie eine Steigerung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr".

Beschäftigt waren in der Gruppe per Ende Juni 4.378 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter und externe Dienstnehmer), um 5 Prozent mehr als Ende 2014.

Die Cross Industries AG notiert seit 22. Juni im prime market der Wiener Börse und steht mehrheitlich im Besitz der Pierer Industrie AG. Aufgrund der Privatplatzierung habe der Streubesitz auf mehr als 25 Prozent erhöht werden können. Durch die Verschmelzung mit der BF Holding habe sich das Geschäftsfeld geändert, Geschäftsgegenstand der neuen Cross Industries AG sei die "Ausübung einer Holdinggesellschaft im automotiven Sektor", heißt es im Zwischenbericht.

Die KTM AG erzielte einen Umsatz von 515,1 Mio. Euro und ein Ebit von 50,3 Mio. Euro. Der Umsatz der Pankl Racing Systems AG betrug 88,3 Mio. Euro, das Ebit 6,7 Mio. Euro. Die WP AG erzielte einen Umsatz von 70,4 Mio. Euro und ein Ebit von 4,7 Mio. Euro. Abgezogen werden vom Cross-Umsatz 49,3 Mio. Euro wegen Konsolidierungen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma