Cross Industries fuhr 2015 Gewinnplus ein

Die Cross Industries AG rund um den österreichischen Industriellen Stefan Pierer hat Umsatz und Gewinn 2015 deutlich ausgeweitet: Die Verkaufserlöse stiegen gegenüber dem Jahr davor um 13 Prozent auf 1,22 Mrd. Euro und der Gewinn nach Steuern legte um 14 Prozent auf 65 Mio. Euro zu, wie die Unternehmensgruppe, zu der die KTM AG, Pankl Racing Systems und die WP AG gehören, am Mittwoch mitteilte.

Vor Zinsen und Steuern erhöhte sich der Gewinn (Ebit) den Angaben zufolge um 21 Prozent auf 112,9 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 8,6 auf 9,2 Prozent. KTM trug 1,02 Mrd. Euro zum Umsatz und 95,1 Mio. Euro zum Ebit bei. Die Cross-Industries-Gruppe beschäftigte im Vorjahr 4.553 Mitarbeiter - um 501 mehr als im Jahr davor.

Bei der Hauptversammlung am 27. April schlägt der Vorstand die Auszahlung einer Mini-Dividende von 3 Cent je Aktie vor - in Summe sollen 6,8 Mio. Euro ausgeschüttet werden. Angesichts der derzeitigen Auftragslage geht das Management auch für 2016 "weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung" aus.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei die strategische Entwicklung der Mehrheitsbeteiligungen im Vordergrund gestanden. Die Konzernstruktur wurde im Zuge von Umstrukturierungen gestrafft. Die Cross Industries AG wurde 2015 mit der BF Holding AG verschmolzen. Das Unternehmen konzentriere sich weiterhin auf den automotiven Nischenbereich.

Im Juli des Vorjahres strukturierte Cross Industries eigenen Angaben zufolge die langfristige Finanzierung um und nahm Fremdkapital mit Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren in Höhe von 86,5 Mio. Euro auf. Mit dieser Liquidität sei vor allem ein Perpetual Bond in Höhe von 59 Mio. Euro zurückbezahlt worden, der bis zur Tilgung als Eigenkapital ausgewiesen worden sei.

Das Eigenkapital der Cross Industries erhöhte sich 2015 von 370,9 auf 386,6 Mio. Euro, die Nettoverschuldung stieg um 23 Prozent von 315,1 auf 387,4 Mio. Euro und das Gearing, also die Nettofinanzverschuldung in Relation zum Eigenkapital, verschlechterte sich von 85 auf 100,2 Prozent.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch