Cross Industries soll auf die BF Holding verschmolzen werden

BF soll Vehikel für Börsengang der Cross Industries werden. Der Industrielle Stefan Pierer hält fast 76 Prozent an früherer Brain Force Gruppe. Die Firmengruppe mit 4000 Mitarbeitern setzt 1,1 Mrd. Euro um.

Wien. Die Cross Industries AG des Industriellen Stefan Pierer soll noch im ersten Halbjahr 2015 auf die BF Holding AG, die frühere Brain Force Holding AG, verschmolzen werden. Dies wurde am Freitag im Geschäftsbericht der BF zum Rumpfjahr 2014 (1.10. bis 31.12.) erklärt.

In der Rumpfperiode setzte die BF nur 1,46 Mio. Euro um, nach Steuern blieben 0,2 Mio. Euro Verlust, wurde am Freitag mitgeteilt. Der Industrielle Stefan Pierer hält nach Angaben von Mitte Februar fast 76 Prozent an der BF und will seine Cross Holding wie berichtet über die Verschmelzung mit der BF an die Börse bringen.

In der Vorperiode 2013/14 hatten die Umsatzerlöse 5,52 Mio. Euro betragen und der Gewinn nach Steuern 5,61 Mio. Euro. Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen hatte 2013/14 noch 7,3 Mio. Euro betragen, im Rumpfjahr 2014 waren keine aufgegebenen Bereiche mehr enthalten. Schon davor waren die Verkäufe der Brain Force Software GmbH (Deutschland) und der Brain Force SpA (Italien) an die Cegeka Groep NV (Belgien) erfolgt. Das Eigenkapital der BF Holding verringerte sich geringfügig von 24,9 auf 24,8 Mio. Euro, entsprechend einer Eigenkapitalquote von 88 Prozent.

Für die Verschmelzung der Cross Industries auf die BF Holding laufen seit Oktober die Vorbereitungsarbeiten, Bewertungen und gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen. Die Cross Industries ist der Mehrheitsaktionär der Fahrzeuggruppe KTM und der Pankl Racing Systems. Die Cross-Gruppe zählt über 4.000 Mitarbeiter und erwartet für das Geschäftsjahr 2014 rund 1,1 Mrd. Euro Konzernumsatz.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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