Cross Industries AG nun an der Börse - Pierer will wieder 25% abgeben

Die Cross Industries AG des Industriellen Stefan Pierer ist seit heute, Montag, an der Wiener Börse. Das jungen Aktien des Unternehmens notieren derzeit im Marktsegment mid market. In den kommenden Wochen will die Cross jedoch in den prime market. Um die dafür nötigen Marktkapitalisierungsvoraussetzungen zu schaffen, will Pierer bis zu 25 Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

Derzeit hält die Pierer Industrie AG 98,36 Prozent an der Cross Industries AG, der kleine Rest (1,64 Prozent) ist in Streubesitz.

Im Rahmen einer prospektfreien Privatplatzierung werde die Hauptaktionärin Pierer Industrie AG bis zu 25 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft an Streubesitzaktionäre verkaufen, kündigte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung an.

Vor der Fusionierung lag Pierers Anteil bei knapp 76 Prozent. Auch bei einer Börsennotiz im prime market wolle Pierer auf jeden Fall rund drei Viertel behalten, hieß es bei der Cross in Wels auf APA-Anfrage.

Die Cross Industries AG ist durch die Verschmelzung der Cross-Industries-Gruppe auf das Börsenvehikel BF Holding (früher: Brain Force) entstanden. Weil das gesamte Cross-Vermögen in die vergleichsweise kleine BF eingebracht wurde, hat sich die Aktienzahl um 210 Millionen auf mehr als 225 Millionen erhöht.

Die jungen Aktien wurden nun von der Wiener Börse zum Amtlichen Handel zugelassen. Am Montag zu Mittag kostete eine Aktie 1,93 Euro (+0,26 Prozent).

Zu Cross gehören unter anderem der Motorradhersteller KTM sowie der Luftfahrt- und Rennsportspezialist Pankl Racing Systems. Ende März beschäftigte die Cross-Gruppe 4.255 Mitarbeiter, der Jahresumsatz 2014 lag bei rund 1,1 Mrd. Euro.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft