Credit Suisse legt trotz Franken-Stärke zu

Zürich - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat trotz der starken Aufwertung des Schweizer Franken zu Jahresbeginn mehr verdient. Der Überschuss legte im ersten Quartal 2015 um 23 Prozent auf 1,05 Mrd. Franken (1,02 Mrd. Euro) zu, teilte das Institut am Dienstag mit. Die Bank profitierte von einem wieder lebhafteren Handel an den Finanzmärkten.

Die Belastungen durch den starken Franken hielten sich laut Bankangaben in Grenzen. Vorstandschef Brady Dougan scheint damit ein versöhnliches Ende seiner achtjährigen Amtszeit zu gelingen. Der US-Amerikaner stand seit langem unter Druck, weil es ihm nicht gelang, die Bank nachhaltig zu stabilisieren und den Börsenkurs wieder anzutreiben. Zudem wurde er für Milliardenstrafen verantwortlich gemacht.

Die zweitgrößte Schweizer Bank hat bereits neue Sparangstregungen als Reaktion auf die Währungsturbulenzen angekündigt. Unter anderem sollen einige Tätigkeiten in billigere Länder verlagert werden. Die Schweizer Notenbank hatte im Jänner mit einer Aufgabe der Koppelung der Schweizer Währung an den Euro für eine deutliche Aufwertung des Franken gesorgt. Das belastet die im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen des Landes.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma