Credit Suisse legt trotz Franken-Stärke zu

Zürich - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat trotz der starken Aufwertung des Schweizer Franken zu Jahresbeginn mehr verdient. Der Überschuss legte im ersten Quartal 2015 um 23 Prozent auf 1,05 Mrd. Franken (1,02 Mrd. Euro) zu, teilte das Institut am Dienstag mit. Die Bank profitierte von einem wieder lebhafteren Handel an den Finanzmärkten.

Die Belastungen durch den starken Franken hielten sich laut Bankangaben in Grenzen. Vorstandschef Brady Dougan scheint damit ein versöhnliches Ende seiner achtjährigen Amtszeit zu gelingen. Der US-Amerikaner stand seit langem unter Druck, weil es ihm nicht gelang, die Bank nachhaltig zu stabilisieren und den Börsenkurs wieder anzutreiben. Zudem wurde er für Milliardenstrafen verantwortlich gemacht.

Die zweitgrößte Schweizer Bank hat bereits neue Sparangstregungen als Reaktion auf die Währungsturbulenzen angekündigt. Unter anderem sollen einige Tätigkeiten in billigere Länder verlagert werden. Die Schweizer Notenbank hatte im Jänner mit einer Aufgabe der Koppelung der Schweizer Währung an den Euro für eine deutliche Aufwertung des Franken gesorgt. Das belastet die im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen des Landes.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen