Credit-Suisse-Chef warnt vor Bitcoin-Blase

Zürich (APA/Reuters) - Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam blickt skeptisch auf die Krypto-Währung Bitcoin. "Ich denke, beim derzeitigen Stand der Regulierung haben die meisten Banken wenig oder gar keinen Appetit, sich bei einer Währung mit solchen Herausforderungen in der Geldwäscherei zu engagieren", sagte Thiam am Donnerstag. Die Anonymität des Cyber-Geldes sei eine große Herausforderung.

Das Interesse an Bitcoin könne wieder nachlassen, zudem gebe es die Gefahr einer Überhitzung. "Der einzige Grund, heute Bitcoin zu kaufen oder zu verkaufen, ist, Geld zu machen. Das ist reinste Spekulation und per Definition eine Blase."

Bitcoin ist das derzeit bekannteste Cybergeld und hat am Donnerstag die Schallmauer von 7.000 US-Dollar durchbrochen. Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer dafür komplexe Algorithmen berechnen. Der Kurs wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt - ohne Zutun einer Zentralbank.

Zuletzt hatte die Währung stark zugelegt - sie unterliegt jedoch starken Schwankungen. Wie Thiam sehen auch viele andere Branchenvertreter Bitcoin kritisch: Der Chef der US-Großbank JP Morgan hatte die Währung als "Betrug" bezeichnet und die chinesischen Behörden hatten Börsengänge von Krypto-Währungen verboten. Gleichwohl beschäftigt sich inzwischen nahezu jede größere Bank weltweit mit dem Computergeld und der dahinter stehenden Technologie Blockchain.

Zürich (APA/sda/awp) - Die Aktien des Schweizer Backwarenkonzerns Aryzta befinden sich am Donnerstag im freien Fall und büßen über einen Viertel an Wert ein. In der Früh hatte das Unternehmen, das seit einiger Zeit in der Krise steckt, überraschend die Umsatzangaben zum dritten Quartal publiziert und dabei die Prognose für den Betriebsgewinn (EBITDA) zurückgenommen.
 

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Aryzta-Aktien brechen nach weiterer Gewinnwarnung massiv ein

München/Wolfsburg (APA/dpa) - Bei den Autobauern BMW und Volkswagen ist die angekündigte Prüfung höherer Importzölle auf Autos in den USA auf Kritik gestoßen. Freier Marktzugang sei ein entscheidender Faktor, denn man habe ein weltweites Produktionsnetz und nutze weltweit Einkaufsmärkte, hieß es am Donnerstag bei BMW.
 

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BMW und Volkswagen kritisieren US-Zollprüfung - Schritt erwartet

Wien (APA) - Bernd Müller (46) wird Mitte August Geschäftsführer der Wiener Lokalbahnen Cargo (WLC). Der Salzburger war bis 2013 bei DB Schenker Logistics im Bereich Rail Logistics in Wien, seither in der zweiten Führungsebene und Prokurist der Rail Cargo Austria.
 

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Bernd Müller wird Geschäftsführer der Wiener Lokalbahnen Cargo