Credit-Suisse-Chef warnt vor Bitcoin-Blase

Zürich (APA/Reuters) - Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam blickt skeptisch auf die Krypto-Währung Bitcoin. "Ich denke, beim derzeitigen Stand der Regulierung haben die meisten Banken wenig oder gar keinen Appetit, sich bei einer Währung mit solchen Herausforderungen in der Geldwäscherei zu engagieren", sagte Thiam am Donnerstag. Die Anonymität des Cyber-Geldes sei eine große Herausforderung.

Das Interesse an Bitcoin könne wieder nachlassen, zudem gebe es die Gefahr einer Überhitzung. "Der einzige Grund, heute Bitcoin zu kaufen oder zu verkaufen, ist, Geld zu machen. Das ist reinste Spekulation und per Definition eine Blase."

Bitcoin ist das derzeit bekannteste Cybergeld und hat am Donnerstag die Schallmauer von 7.000 US-Dollar durchbrochen. Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer dafür komplexe Algorithmen berechnen. Der Kurs wird allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt - ohne Zutun einer Zentralbank.

Zuletzt hatte die Währung stark zugelegt - sie unterliegt jedoch starken Schwankungen. Wie Thiam sehen auch viele andere Branchenvertreter Bitcoin kritisch: Der Chef der US-Großbank JP Morgan hatte die Währung als "Betrug" bezeichnet und die chinesischen Behörden hatten Börsengänge von Krypto-Währungen verboten. Gleichwohl beschäftigt sich inzwischen nahezu jede größere Bank weltweit mit dem Computergeld und der dahinter stehenden Technologie Blockchain.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte