Credit-Suisse-Chef erhält für 2014 knapp 10 Millionen Franken

Die Credit Suisse gibt sich spendabel gegenüber ihren Vorständen: Trotz Strafzahlung der Bank in Höhe von 2,8 Mrd. Dollar an die USA bekommen die Bosse unverändert hote Gagen.

Zürich. Trotz Milliardenstrafe aus den USA erhält Credit-Suisse-Chef Brady Dougan praktisch genauso viel Lohn wie im Vorjahr. Die Schweizer Großbank zahlte dem Amerikaner 2014 insgesamt 9,7 Mio. Franken (9,2 Mio. Euro), geht aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Im Vorjahr hatte Dougan, der Mitte 2015 vom Versicherungsmanager Tidjane Thiam abgelöst wird, 9,8 Mio. Franken bekommen.


Im Mai 2014 hatten die USA die Credit Suisse wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung zu einer Zahlung von 2,8 Mrd. Dollar (aktuell 2,6 Mrd. Euro) verdonnert. Mit der Überweisung des Geldes sanken auch die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in der Konzernbilanz auf von 2,33 auf 1,02 Milliarden zum Ende des Vorjahres.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los