Credit-Suisse-Chef erhält für 2014 knapp 10 Millionen Franken

Die Credit Suisse gibt sich spendabel gegenüber ihren Vorständen: Trotz Strafzahlung der Bank in Höhe von 2,8 Mrd. Dollar an die USA bekommen die Bosse unverändert hote Gagen.

Zürich. Trotz Milliardenstrafe aus den USA erhält Credit-Suisse-Chef Brady Dougan praktisch genauso viel Lohn wie im Vorjahr. Die Schweizer Großbank zahlte dem Amerikaner 2014 insgesamt 9,7 Mio. Franken (9,2 Mio. Euro), geht aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Im Vorjahr hatte Dougan, der Mitte 2015 vom Versicherungsmanager Tidjane Thiam abgelöst wird, 9,8 Mio. Franken bekommen.


Im Mai 2014 hatten die USA die Credit Suisse wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung zu einer Zahlung von 2,8 Mrd. Dollar (aktuell 2,6 Mrd. Euro) verdonnert. Mit der Überweisung des Geldes sanken auch die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in der Konzernbilanz auf von 2,33 auf 1,02 Milliarden zum Ende des Vorjahres.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor