Conwert - Rasinger für Rückzug Gelbmanns von Verwaltungsrats-Spitze

Der Kleinanleger-Vertreter Wilhelm Rasinger hat sich für den Rückzug Kerstin Gelbmanns von der Spitze des conwert-Verwaltungsrates ausgesprochen. Aus dem Urteil der Übernahmekommission gehe hervor, dass Gelbmanns Aussage vor der Kommission nicht glaubwürdig gewesen sei - daraus sollte sie nun die "richtigen Konsequenzen ziehen und nicht eigensinnig einen falschen Weg gehen", meint Rasinger.

"Ich fordere nicht ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat", stellte Rasinger am Freitag gegenüber der APA klar. Aber "dass es zu dem Urteil gekommen ist, ist zurückzuführen auf die turbulente Hauptversammlung, wo sie schlecht beraten war".

Die Übernahmekommission hat dem conwert-Aktionär Alexander Proschofsky recht gegeben, der gegen den Ausschluss der Stimmrechte des Investors Karl Ehlerding bei der Wahl des conwert-Verwaltungsrates protestiert hatte.

Das es die Aufgabe der Verwaltungsratsvorsitzenden sei, die Gesamtinteressen des Unternehmens zu wahren und nicht, die spezifischen Interessen von Hauptaktionären zu vertreten, wäre Gelbmanns Rückzug von der Spitze des Gremiums "ein richtiger und konsequenter Schritt", sagte Rasinger.

Eine mehrjährige juristische Auseinandersetzung wäre nicht im Interesse der Aktionäre, argumentierte der Anlegerschützer. Es gebe Aktionäre, die mit dem Übernahmeoffert der Deutsche Wohnen von 11,50 je Aktie nicht zufrieden seien, und der Streit könnte für die Bieter einen Vorwand bieten, nicht mehr zu bezahlen, warnte Rasinger.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch