Conwert - Rasinger für Rückzug Gelbmanns von Verwaltungsrats-Spitze

Der Kleinanleger-Vertreter Wilhelm Rasinger hat sich für den Rückzug Kerstin Gelbmanns von der Spitze des conwert-Verwaltungsrates ausgesprochen. Aus dem Urteil der Übernahmekommission gehe hervor, dass Gelbmanns Aussage vor der Kommission nicht glaubwürdig gewesen sei - daraus sollte sie nun die "richtigen Konsequenzen ziehen und nicht eigensinnig einen falschen Weg gehen", meint Rasinger.

"Ich fordere nicht ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat", stellte Rasinger am Freitag gegenüber der APA klar. Aber "dass es zu dem Urteil gekommen ist, ist zurückzuführen auf die turbulente Hauptversammlung, wo sie schlecht beraten war".

Die Übernahmekommission hat dem conwert-Aktionär Alexander Proschofsky recht gegeben, der gegen den Ausschluss der Stimmrechte des Investors Karl Ehlerding bei der Wahl des conwert-Verwaltungsrates protestiert hatte.

Das es die Aufgabe der Verwaltungsratsvorsitzenden sei, die Gesamtinteressen des Unternehmens zu wahren und nicht, die spezifischen Interessen von Hauptaktionären zu vertreten, wäre Gelbmanns Rückzug von der Spitze des Gremiums "ein richtiger und konsequenter Schritt", sagte Rasinger.

Eine mehrjährige juristische Auseinandersetzung wäre nicht im Interesse der Aktionäre, argumentierte der Anlegerschützer. Es gebe Aktionäre, die mit dem Übernahmeoffert der Deutsche Wohnen von 11,50 je Aktie nicht zufrieden seien, und der Streit könnte für die Bieter einen Vorwand bieten, nicht mehr zu bezahlen, warnte Rasinger.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte