Conwert legte nach Immobilienverkäufen 2015 stark zu

Wien - Der börsennotierte Immobilienkonzern Conwert hat im Jahr 2015 zahlreiche Häuser in nicht so guten Lagen abgestoßen. In der Folge sanken die Vermietungserlöse, Umsatz und operative Ergebnis dagegen legten stark zu. Unterm Strich stand wieder ein Gewinn, nach einem Verlust im Vorjahr. Heuer will der Konzern weitere Immobilien im Wert von 300 bis 350 Mio. Euro abstoßen und seine Kreditkosten drücken.

Conwert meldete am Mittwoch für das Geschäftsjahr 2015 eine Umsatzsteigerung von fast 33 Prozent auf 506,3 Mio. Euro. Großteils war dies den deutlich von 73 Mio. auf 208 Mio. Euro gestiegenen Veräußerungserlösen aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien zu verdanken, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

Die vermietbaren Mieteinheiten reduzierten sich um fast zehn Prozent auf 27.494, die Vermietungserlöse gingen um 4,7 Prozent auf 226,1 Mio. Euro zurück. Die Leerstandsrate verbesserte sich auf 6,6 Prozent nach 9 Prozent zum Jahresende 2014.

Operativ war Conwert nach Eigenangaben so gut unterwegs wie nie zuvor. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 49 Prozent auf 181,3 Mio. Euro, der in der Immobilienbranche wichtige FFO I (Ergebnis vor Verkaufsergebnissen und Einmaleffekten) verbesserte sich um knapp 54 Prozent auf 53,4 Mio. Euro. Heuer soll dieser auf 65 Mio. Euro steigen, so das Management.

Das Konzernergebnis Ertragssteuern belief sich auf 83,3 Mio. Euro, im Jahr 2014 hatte es noch ein Minus von 8,9 Mio. Euro gegeben.

Im laufenden Jahr will sich Conwert weiter auf Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich konzentrieren. Weiters sollen Kredite neu verhandelt werden. 2015 hätten die Fremdkapitalkosten auf einen durchschnittlichen Zinssatz von 2,32 Prozent gesenkt werden können, heuer wolle man noch weniger zahlen.

Auch der Abverkauf sogenannter Nicht-Kernimmobilien soll weitergehen. Conwert rechnet da mit einem Verkaufsvolumen von 300 bis 350 Mio. Euro.

Innsbruck (APA) - Das Transitforum Austria-Tirol hat eine Reduktion der Lärmschwellenwerte auf Basis der WHO-Richtwerte gefordert. Außerdem möchte man, dass das Verursacherprinzip für Lärmschutzkosten geltend wird. Obmann Fritz Gurgiser zeigte sich am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck jedenfalls entschlossen, die Festlegung der "Lärmschwellenwerte nicht den Lärmverursachern zu überlassen".
 

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Transitforum will Lärmschwellenwert-Reduktion nach WHO-Richtwerten

Farnborough (APA/dpa) - Die Flugzeugbauer Boeing und Airbus sind mit ersten Großaufträgen in den ersten Tag der Luftfahrtmesse in Farnborough gestartet. Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux will 17 Exemplare des jüngsten Airbus-Langstreckenjets A350 kaufen, wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Montag auf der Farnborough Airshow südwestlich von London bekanntgab.
 

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Airbus und Boeing sammeln Großaufträge ein

Peking (APA/AFP) - Mit eindringlichen Worten hat EU-Ratspräsident Donald Tusk davor gewarnt, dass sich die hochschaukelnden internationalen Handelskonflikte in Gewalt entladen könnten. Es sei die "gemeinsame Pflicht" von Europa und China, aber auch der USA und Russlands, "keine Handelskriege zu beginnen, die sich so oft in der Geschichte in heiße Konfliktherde verwandelt haben", sagte Tusk am Montag beim Gipfeltreffen der Europäischen Union mit China in Peking.
 

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EU warnt Weltmächte vor "Konflikt und Chaos" durch Handelskriege