Conwert-Eigentümerin Vonovia streckt Fühler nach Frankreich aus

Bochum (APA/dpa) - Der große deutsche Immobilienkonzern Vonovia streckt seine Fühler weiter ins Ausland aus und hat eine Partnerschaft mit seinem französischen Pendant SNI vereinbart. Damit könnte auch die Grundlage für mögliche gemeinsame Investitionsprojekte in der Zukunft gelegt werden.

Wie die Unternehmen am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Paris bekannt gaben, ist zunächst ein Wissensaustausch geplant. Mögliche Themen seien etwa Energiesparlösungen sowie Dienstleistungen für Privatkunden.

Vonovia-Chef Rolf Buch sagte, sein Unternehmen könne es sich heute erlauben, über Aktivitäten außerhalb Deutschlands nachzudenken. Er betonte jedoch, dass mögliche gemeinsame Investitionsprojekte mit SNI erst die zweite Etappe seien. Es gehe jetzt zunächst darum, den jeweils anderen Markt kennenzulernen. "Obwohl unsere Märkte durchaus Unterschiede aufweisen, sind wir beide davon überzeugt, dass es auch viele Gemeinsamkeiten gibt. Wir wollen voneinander lernen", sagte er.

Der Dax-Konzern Vonovia ist eins der führenden Wohnungsunternehmen in Deutschland und besitzt rund 355.000 Wohnungen. SNI hat ähnlich viele Wohnungen in Frankreich, darunter viele Sozialwohnungen, und ist die Immobilientochter des staatlichen französischen Finanzinstituts Caisse des Depots.

SNI-Chef Andre Yche machte deutlich, dass es mit der jetzt unterzeichneten Partnerschaft keine finanziellen Verpflichtungen der Unternehmen gibt.

In Österreich hat Vonovia heuer den Immobilienkonzern Conwert übernommen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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