Continental - Anlaufkosten belasteten Gewinn im zweiten Quartal

Hamburg/Hannover (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Continental hat den Gewinn, trotz hoher Investitionen in die Elektromobilität, autonomes Fahren und die Vernetzung von Autos, stabil gehalten. Der bereinigte Betriebsgewinn lag im zweiten Quartal bei 1,16 Mrd. Euro und war damit marginal niedriger als das Ergebnis vor Jahresfrist von rund 1,17 Mrd. Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht hervorgeht.

Finanzvorstand Wolfgang Schäfer begründete dies mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem hätten Anlaufkosten, die sich aus dem wachsenden Auftragseingang in den zurückliegenden Jahren ergäben, das Ergebnis belastet. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt ein bereinigtes Betriebsergebnis von knapp 1,2 Mrd. Euro erwartet. Der Umsatz legte leicht auf rund 11,4 (Vorjahr 11,0) Mrd. Euro zu.

Den Ausblick bekräftigte der Vorstand. Demnach will Continental trotz des Konzernumbaus in diesem Jahr eine Umsatzrendite von mehr als zehn (Vorjahr 10,9) Prozent einfahren. Conti hatte im Juli entschieden, sich unter dem Dach einer Holding in die drei Unternehmensbereiche Rubber, Automotive und Powertrain zu gliedern. Die größte Veränderung ist die Herauslösung und ein Teilbörsengang der Antriebssparte Powertrain, der schon Mitte nächsten Jahres kommen könnte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte