Continental - Anlaufkosten belasteten Gewinn im zweiten Quartal

Hamburg/Hannover (APA/Reuters) - Der deutsche Autozulieferer Continental hat den Gewinn, trotz hoher Investitionen in die Elektromobilität, autonomes Fahren und die Vernetzung von Autos, stabil gehalten. Der bereinigte Betriebsgewinn lag im zweiten Quartal bei 1,16 Mrd. Euro und war damit marginal niedriger als das Ergebnis vor Jahresfrist von rund 1,17 Mrd. Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Zwischenbericht hervorgeht.

Finanzvorstand Wolfgang Schäfer begründete dies mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem hätten Anlaufkosten, die sich aus dem wachsenden Auftragseingang in den zurückliegenden Jahren ergäben, das Ergebnis belastet. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt ein bereinigtes Betriebsergebnis von knapp 1,2 Mrd. Euro erwartet. Der Umsatz legte leicht auf rund 11,4 (Vorjahr 11,0) Mrd. Euro zu.

Den Ausblick bekräftigte der Vorstand. Demnach will Continental trotz des Konzernumbaus in diesem Jahr eine Umsatzrendite von mehr als zehn (Vorjahr 10,9) Prozent einfahren. Conti hatte im Juli entschieden, sich unter dem Dach einer Holding in die drei Unternehmensbereiche Rubber, Automotive und Powertrain zu gliedern. Die größte Veränderung ist die Herauslösung und ein Teilbörsengang der Antriebssparte Powertrain, der schon Mitte nächsten Jahres kommen könnte.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen