Conti stemmt sich gegen Russland-Krise und Währungsschwankungen

Hannover (APA/dpa) - Der deutsche Autozulieferer Continental hat trotz Russland-Krise und einer flauen Wirtschaftsentwicklung in Europa seine Geschäfte im vergangenen Jahr ausgebaut. Der Umsatz verbesserte sich von 33,3 auf 34,5 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Hannover mitteilte. Damit lag Conti allerdings leicht unter den Erwartungen der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten.

Der Konzern erklärte, Währungseinflüsse hätten den Umsatz um rund eine halbe Milliarde Euro geschmälert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg von gut 3,7 Mrd. auf mehr als 3,8 Mrd. Euro. "Für 2015 erwarten wir erneut eine leichte Steigerung der weltweiten Produktion von Pkw bis sechs Tonnen Gesamtgewicht von rund 87 Millionen Fahrzeugen auf etwa 89 Millionen Fahrzeuge", erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart. "Deshalb streben wir ein Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent auf mehr als 36 Mrd. Euro an." Auch hier hatten Analysten allerdings mehr erwartet.

Die Marge beim bereinigten operativen Ergebnis soll erneut zweistellig sein. 2014 lag sie in etwa auf der Höhe des Vorjahres bei rund 11 Prozent. Die kompletten Geschäftszahlen will Conti am 5. März vorlegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte