Containerterminal des Wiener Hafen soll bald CO2-neutral arbeiten

Wien (APA) - Der Wiener Hafen will sein Containerterminal ökologischer betreiben. Als erster Schritt wurde nun die Energieversorgung des Betriebsstandorts Freudenau komplett auf Strom aus Wasserkraft umgestellt. Bald sollen weitere Schritte gesetzt werden: Im Fokus stehen etwa die mit Diesel betriebenen Stapler, sagte Harald Jony, Geschäftsführer der Hafen-Tochter WienCont, am Donnerstag.

Fürs erste freut man sich über die Umstellung des eigentlichen Terminals, wo jährlich in etwa 430.000 Einheiten umgeschlagen werden. Den Ökostrom für die Kräne liefern die ÖBB. Bei einem Energieverbrauch vergleichbar mit 300 Einfamilienhäusern spare man ab sofort rund 160 Tonnen CO2 pro Jahr ein, rechnete Doris Pulker-Rohrhofer, technische Geschäftsführerin des Hafens, bei einer Pressekonferenz vor.

Laut Jony sollen künftig auch "vorgelagerte" Emissionen möglichst vermieden werden: "Wasserkraft ist ja auch nicht zu 100 Prozent CO2-neutral, so ein Kraftwerk muss ja auch gebaut werden." Hier werde man sich den Markt anschauen. Dasselbe gelte für Betriebsabläufe wie Staplerfahrten. Man werde in Gespräche mit Herstellern treten und Alternativen zum Dieselantrieb prüfen, wurde versprochen. Ziel ist es, in mittelbarer Zukunft den ersten völlig CO2-neutralen Containerterminal Europas zu betreiben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen