Constantin Film und Sport1 sollen wiedervereint werden

Pratteln (APA/dpa) - In der deutschen Film- und Medienszene steht die Wiedervereinigung zweier bekannter Marken an. Deutschlands größter Filmproduzent Constantin Film ("Fack Ju Göhte") und der zu Constantin Medien gehörende TV-Sender Sport1 sollen künftig wieder unter einem Dach sein.

Der Schweizer Konzern Highlight Communications, der bis zum Sommer noch zu Constantin Medien gehört hatte, will das deutsche Unternehmen nach eigenen Angaben vom Montagabend jetzt komplett übernehmen.

Zu Highlight Communications gehört neben Constantin Film zum Beispiel der Vermarkter der UEFA-Championsleague namens Team. Zu Constantin Medien wiederum gehört neben Sport1 vor allem die Produktionsgesellschaft Plazamedia.

Im Sommer hatte Constantin Medien die Mehrheit an Highlight aufgeben müssen, da die Schweizer ihr Kapital erhöht hatten. Dies war Folge eines Machtkampfs zwischen dem Schweizer Medienunternehmer Bernhard Burgener und dem Statthalter des früheren deutschen Film- und TV-Moguls Leo Kirch, Dieter Hahn.

Das Schweizer Unternehmen will Constantin Medien für bis zu 151 Mio. Euro übernehmen. Sollte dies gelingen, könnten für die zuletzt von einem Machtkampf zwischen Burgener und Hahn gebeutelte Constantin Medien AG ruhigere Zeiten anbrechen. Hahn hatte im Sommer den Vorsitz des Aufsichtsrats niedergelegt und seitdem seine Anteile an dem Unternehmen sukzessive an der Börse verkauft.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne