Constantia Flexibles steigerte Umsatz und Gewinn

Wien - Der Verpackungshersteller Constantia Flexibles, seit kurzem in mehrheitlichem Eigentum der französischen Beteiligungsgruppe Wendel, hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz und Gewinn gemacht.

Der Konzernumsatz stieg um 4,8 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro, unter dem Strich verzeichnete die Firma einen Gewinn von rund 75 Mio. Euro, ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber 2013.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 9,2 Prozent auf 255,5 Mio. Euro. Einen konkreten Ausblick für 2015 gab das Management nicht. "Ich möchte das Jahr mit einem Rekord abschließen", sagte Constantia Flexibles-Vorstand Thomas Unger, der das Unternehmen nach dem Eigentümerwechsel per Jahresende verlassen wird, am Montag beim Bilanzpressegespräch.

Für die Zukunft haben sich die Franzosen mit ihrer neuesten Errungenschaft viel vorgenommen: Es soll global werden. "Wir sind in Europa sehr stark. Jetzt wollen wir uns in anderen Märkten positionieren", so Unger.

Zukunftsmärkte seien Amerika, Asien und Afrika. Wachsen will Constantia dort vor allem durch Übernahmen. "Ohne globale Expansion werden wir uns nicht weiterentwickeln", meinte Unger. Kleinere Akquisitionen könnten aus dem Cashflow finanziert werden, bei größeren helfe Wendel aus. Dafür gebe es ein Commitment des Eigentümers. Wie viel Geld dafür zur Verfügung steht, beantwortete Unger auf Nachfrage nicht.

Bei Constantia ist man jedenfalls zuversichtlich, dass der Bedarf an Verpackungen steigt. Da die Menschen immer älter werden, steige auch der Bedarf an Pharmaprodukten, so Unger. Der Trend zu kleineren Haushalten führe dazu, dass kleinere Portionen und damit mehr Verpackungen gebraucht werden. Auch der Trend zu mehr Convenience-Food (Fertiggerichte) kommt dem Verpackungshersteller zugute.

Constantia Flexibles produziert Verpackungen aus Aluminium, Papier und Kunststoff in den Bereichen Nahrungsmittel, Pharma und Labels. Größter Geschäftsbereich mit einem Umsatz von rund 1 Mrd. Euro ist das Segment Food, in dem unter anderem Beutel für Suppen, Etiketten, Süßwarenverpackungen und Becherverschlusssysteme für das Molkereigeschäft oder Butter- und Käsefolien hergestellt werden. Das Unternehmen hat 42 Produktionsstätten in 18 Ländern und beschäftigt über 8.000 Mitarbeiter, rund 1.200 davon in Österreich.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück