Conchita Wurst wirbt für Bank Austria

(APA) - Sonst werden in den Hallen der Bank Austria-Zentrale Bilanzen und Zahlen präsentiert, sagte Bank Austria-Chef Willibald Cernko. Nicht so am Donnerstag. Der Medienauflauf war deutlich größer als üblich bei solchen Pressekonferenzen. Sogar das japanische Fernsehen war da. Der Grund: Song-Contest-Gewinnerin Conchita Wurst war anwesend, weil sie neuerdings für die Bank wirbt.

Konkret für ein Geld-zurück-Programm (Cashback-Programm) in Kooperation mit dem Handel. Bei derzeit etwa 15 Handelsbetrieben, darunter bauMax, Douglas und Spar Express, bekommen Bank Austria-Kunden künftig, wenn sie mit der Bankomatkarte bezahlen, für jeden Einkauf nachträglich Geld auf ihrem Konto gutgeschrieben.

Angenommen ein Kunde kauft bei einem Händler um 100 Euro ein und dieser bietet 5 Prozent Rabatt auf den Einkauf. Dann werden 100 Euro sofort vom Konto abgebucht und die 5 Euro Rabatt werden bis Mitte des Folgemonats auf dem Konto gutgeschrieben.

Was es dem Handel bringt? "Das Marketing durch die Bank Austria mit Conchita als Werbeträgerin", führte der Bank-Chef aus. Zur Zeit machten erst einige Händler mit, Cernko rechnet aber mit einem deutlichen Ausbau. Unter den kooperierenden Handelsfirmen befinden sich auch die insolvente Blumenkette Holland Blumen Mark, der Gourmettempel Meinl am Graben, die Einrichtungskette Depot und der Autobahnraststättenbetreiber Rosenberger. Die Bank Austria hat rund 1,6 Millionen Privatkunden.

Für Conchita sei das Engagement "kein langer Prozess des Überlegens" gewesen, sagte die Drag-Diva, die nach heutigen Angaben eine Firma gegründet hat und nun selbst Bank Austria-Kundin ist. Wie viel die Bank für das Werbeengagement springen lässt, wurde freilich nicht beantwortet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro