Conad kauft von Rewe 50 Billa-Supermärkte in Italien

Wiener Neudorf/Köln (APA) - Der Handelskonzern Rewe hat der italienischen Supermarktkette Conad 50 Billa-Supermärkte in Italien verkauft. Die Billa-Supermärkte befinden sich mehrheitlich in der norditalienischen Region Veneto. Die Operation muss noch von den italienischen Kartellbehörden genehmigt werden, teilte Conad in einer Presseaussendung mit. Conad hatte bereits 2011 43 Billa-Supermärkte in Italien erworben.

Conad übernimmt auch die 1.220 Mitarbeiter der Billa-Supermärkte. Der Verkauf ist Teil einer umfangreichen Operation, mit der sich Rewe mit der Lebensmittelkette Billa komplett aus Italien zurückziehen will. Im Juni hatte Rewe bereits 53 Billa-Märkte an die italienische Tochterfirma des französischen Handelsunternehmens Carrefour verkauft.


Die 311-Penny-Standorte in Italien sollen hingegen bleiben. Im Gegensatz zu Billa verfüge Penny über eine gute Position am Markt, hatte Rewe im Juli berichtet. 2013 verringerte sich der Rewe-Umsatz in Italien um 2,5 Prozent auf 1,92 Mrd. Euro. Per Jahresende war die Handelsfirma mit 453 Standorten in Italien vertreten und beschäftigte über 7.000 Personen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen