Commerzbank strafft Vertrieb und streicht eine Führungsebene

Die Commerzbank strafft ihren Vertrieb im Privatkunden- und Mittelstand-Geschäft und streicht dabei eine Führungsebene. "Als wir noch 1.600 Filialen hatten, waren vier Führungsebenen gerechtfertigt, jetzt ist das nicht mehr der Fall - zumal die Zahl der Filialen tendenziell eher sinken als zunehmen wird", sagte Privatkunden-Vorstand Martin Zielke dem "Handelsblatt" (Freitag).

Künftig werde es deutschlandweit fünf regionale Verantwortungsbereiche im Vertrieb geben, die von fünf Bereichsvorständen geführt würden. Darunter werde es - bezogen aufs Privatkundengeschäft - nicht mehr etwa 225 Gebiets- und Regionalfilialleiter geben, sondern nur noch 65 Niederlassungsleiter. "Damit entfällt eine komplette Führungsebene im Vertrieb", erklärte Zielke. Mit der strafferen Führungsstruktur will die Commerzbank vor allem Geschäftsprozesse beschleunigen. Ein Sprecher betonte, es gehe nicht um den Abbau von Arbeitsplätzen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro