Commerzbank nimmt Panama-Geschäfte nochmal unter die Lupe

Commerzbank nimmt Panama-Geschäfte nochmal unter die Lupe

Die Commerzbank nimmt ihre Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Panama nun doch noch einmal unter die Lupe. Die Bank werde sich damit nach der Veröffentlichung der "Panama Papers" erneut beschäftigen, sagte Vorstandschef Martin Blessing am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Zahlreiche Banken haben ihren Kunden laut "Süddeutscher Zeitung" geholfen, über die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca Scheinfirmen in dem mittelamerikanischen Land zu gründen. Auf diese Weise seien Steuern hinterzogen und Schwarzgelder gewaschen worden. Das hat auch die Bankenaufseher auf den Plan gerufen.

Noch vor zwei Wochen hatte ein Commerzbank-Sprecher gesagt, das Thema sei für die Bank abgeschlossen. Sie hatte sich Ende 2015 mit der Staatsanwaltschaft Köln auf ein Bußgeld von 17 Millionen Euro verständigt. Das Verfahren gegen sie wurde im Gegenzug eingestellt. Ermittler hatten einer Luxemburger Tochter der zweitgrößten deutschen Bank vorgeworfen, Kunden geholfen zu haben, ihr Geld vor dem Finanzamt zu verbergen - auch über Briefkastenfirmen in Panama. Auch die Dresdner Bank, die 2009 in der Commerzbank aufgegangen war, hatte bis 2006 eine Tochter in dem mittelamerikanischen Land.

Stuttgart/Frankfurt (APA/Reuters) - Daimler kommt mit den Vorbereitungen einer Serienproduktion des 2016 vorgestellten schweren Elektrolasters voran. Zehn Kunden sollen heuer zehn Exemplare des für städtischen Lieferverkehr gedachten Fahrzeugs "eActros" erproben, kündigte Daimler-Trucks-Chef Martin Daum am Mittwoch in Stuttgart an.
 

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Daimler plant Serienproduktion eines Elektro-Lkw ab 2021

Steyr/München (APA) - Nach dem Auftauchen von "braunen Flecken" im Werk des Lkw-Herstellers MAN in Steyr hat sich das Unternehmen von drei darin verwickelten Mitarbeitern getrennt. Ihre Arbeitsverhältnisse wurden einvernehmlich aufgelöst. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Regionalausgabe für Steyr am Mittwoch.
 

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"Braune Flecken" bei Lkw-Hersteller in Steyr: Drei Mitarbeiter weg

London (APA/Reuters) - Beim EU-Austrittskandidaten Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit zwei Jahren gestiegen. Die Quote legte Ende 2017 um einen Tick auf 4,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Zuletzt hatte es Anfang 2016 eine Zunahme gegeben. Experten wurden von der Entwicklung überrascht, da sie mit einem gleichbleibenden Niveau gerechnet hatten.
 

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Britische Arbeitslosenquote erstmals seit zwei Jahren gestiegen