Commerzbank nimmt Panama-Geschäfte nochmal unter die Lupe

Commerzbank nimmt Panama-Geschäfte nochmal unter die Lupe

Die Commerzbank nimmt ihre Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Panama nun doch noch einmal unter die Lupe. Die Bank werde sich damit nach der Veröffentlichung der "Panama Papers" erneut beschäftigen, sagte Vorstandschef Martin Blessing am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Frankfurt. Zahlreiche Banken haben ihren Kunden laut "Süddeutscher Zeitung" geholfen, über die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca Scheinfirmen in dem mittelamerikanischen Land zu gründen. Auf diese Weise seien Steuern hinterzogen und Schwarzgelder gewaschen worden. Das hat auch die Bankenaufseher auf den Plan gerufen.

Noch vor zwei Wochen hatte ein Commerzbank-Sprecher gesagt, das Thema sei für die Bank abgeschlossen. Sie hatte sich Ende 2015 mit der Staatsanwaltschaft Köln auf ein Bußgeld von 17 Millionen Euro verständigt. Das Verfahren gegen sie wurde im Gegenzug eingestellt. Ermittler hatten einer Luxemburger Tochter der zweitgrößten deutschen Bank vorgeworfen, Kunden geholfen zu haben, ihr Geld vor dem Finanzamt zu verbergen - auch über Briefkastenfirmen in Panama. Auch die Dresdner Bank, die 2009 in der Commerzbank aufgegangen war, hatte bis 2006 eine Tochter in dem mittelamerikanischen Land.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden