Commerzbank prüft auch in London Stellenkürzungen

(Reuters) - Die Commerzbank erwägt Insidern zufolge auch in London Stellenkürzungen im Investmentbanking. Rund die Hälfte der 250 Arbeitsplätze im Renten- und Devisenbereich in der britischen Finanzmetropole sollen nach Frankfurt verlagert werden, wie zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagten. Dabei setzt die Bank offenbar darauf, dass ein Teil der Belegschaft den Umzug nach Frankfurt nicht mitmacht und die Commerzbank verlässt. Hintergrund der Streichungen sei die schleppende Nachfrage etwa nach Währungs- und Zinsabsicherungen. Konkrete Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen.

Eine Commerzbank-Sprecherin wollte sich zu den Informationen nicht äußern. "London bleibt einer der wichtigsten Standorte für das internationale Geschäft der Commerzbank", sagte sie. "Das Produktangebot der Investmentbank für ihre Kunden bleibt über alle Assetklassen hinweg bestehen."

Vor einer Woche war bekannt geworden, dass die Bank sich im gleichen Bereich in Frankfurt über ein Abfindungsprogramm von bis zu 100 Investmentbankern trennen will.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro