Commerzbank hebt Kursziel für Flughafen Wien von 78 auf 100 Euro an

Schwechat - Die Analysten der Commerzbank haben ihr Kursziel für den Flughafen Wien deutlich von 78,0 Euro auf 100,0 Euro nach oben geschraubt. Die Kaufempfehlung "Buy" bleibt aufrecht.

Im dritten Quartal haben sich die Verkehrszahlen des heimischen Airports wieder verbessert hat, schreiben die Commerzbank-Experten. Im Halbjahr lastete noch die Russland/Ukraine-Krise auf den Zahlen. Aufgrund dieser positive Entwicklung befinden die Analysten den Unternehmensausblick für 2015 von ein bis zwei Prozent Wachstum bei den beförderten Passagieren als zu konservativ.

Auch für das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) behalten die Commerzbank-Experten ihre optimistische Schätzung von 272 Mio. Euro bei. Zudem haben sie ihre Schätzungen für den Free Cash Flow (FCF) für die Jahre 2015 und 2016 um zwölf bzw. um sechs Prozent angehoben.

Beim Gewinn je Aktie sehen die Commerzbank-Analysten 4,69 Euro für 2015 sowie 5,38 Euro bzw. 6.01 Euro für die beiden Folgejahre. Die Dividende wird für das Jahr 2015 mit 1,88 Euro erwartet, in den Jahren 2016 und 2017 beläuft sich die Prognose je Anteilsschein auf 2.15 Euro bzw. 2,41 Euro.

Am Montagvormittag notierten die Flughafen Wien-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,43 Prozent auf 82,69 Euro.

Analysierendes Institut Commerzbank

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs

Frankfurt (APA/Reuters) - Die oberste EZB-Bankenaufseherin hält die Kultur in der Finanzbranche noch immer für stark verbesserungswürdig. Diese scheine ihren eigenen Ehrenkodex zu haben und das sei ein Problem, sagte Daniele Nouy am Montag laut Redetext in Brüssel. "Schließlich bietet das Bankgeschäft eine Menge Gelegenheiten reich zu werden auf Kosten anderer - ob diese Kunden sind, Aktionäre oder Steuerzahler."
 

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EZB-Bankenaufseherin: Kultur in Branche weiterhin verbesserungswürdig